• Argentinisches Tageblatt

Versöhnliche Bilder in Luján

Macri und Fernández gemeinsam beim Gottesdienst

Mauricio Macri und Alberto Fernández in Luján. (Foto: fb)

Buenos Aires (AT/mc) - Es war ein versöhnliches Bild: Der scheidende Präsident Mauricio Macri und sein Rivale und designierter Nachfolger Alberto Fernández umarmten sich vor der Kathedrale von Luján. Dorthin hatte die katholische Kirche am Sonntag - zwei Tage vor der Amtsübergabe - zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel eingeladen. Nach Monaten der scharfen politischen Auseinandersetzungen stand die Veranstaltung in dem Wallfahrtsort unter dem Leitmotiv „Einigkeit und Frieden“.

In seiner Predigt sagte der Erzbischof von Mercedes und Luján, Jorge Scheinig: „Wir sind nicht weltfremd und glauben auch nicht, dass sich mit einem Gottesdienst alle Probleme lösen lassen, aber die Geste spricht für sich.“ Und weiter: „Wir müssen alles tun, um nicht der Versuchung zu erliegen, den anderen zerstören zu wollen“, mahnte der Geistliche.

Aus beiden politischen Lagern waren Vertreter nach Luján gekommen. Von der scheidenden Regierung waren Kabinettschef Marcos Peña, der Stellvertretende Senatspräsident Federico Pinedo sowie Minister Rogelio Frigerio (Innen), Jorge Faurie (Außen), Carolina Stanley (Soziales) und Patricia Bullrich (Sicherheit) vor Ort.

Die angehende Regierung war unter anderen mit Felipe Solá (Außen), Juan Cabandié (Umwelt), Daniel Arroyo (Soziales), Marcela Losardo (Justiz), Gabriel Katopodis (Öffentliche Bauten) und Nicolás Trotta (Erziehung) vertreten.

Nicht in den Wallfahrtsort kam die künftige Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner. Auch die bisherige Provinzgouverneurin María Eugenia Vidal und ihr Amtsnachfolger Axel Kicillof folgten der Einladung der Geistlichen nicht.

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