• Argentinisches Tageblatt

Licht aus für den Umweltschutz

Trotz Corona-Krise ein Zeichen für das Klima setzen

Von Christiane Oelrich

Genf - Mit dem Ausschalten von Lichtern setzen Millionen Menschen in aller Welt jeweils Ende März ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz. Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen. Auch in der dunklen Stunde der Corona-Krise will die Umweltstiftung WWF nicht auf das Innehalten für Natur und Umwelt verzichten. Sie empfiehlt am kommenden Samstag, 28. März, eine virtuelle Teilnahme, um Ausgehbeschränkungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu respektieren. „Earth Hour“ (Die Stunde der Erde) findet seit 2007 statt.

Statt mit anderen Menschen irgendwo auf der Welt am 28. März um 20.30 Uhr abends abgedunkelte Monumente wie das Opernhaus in Sydney, das Brandenburger Tor oder den Chrysler-Wolkenkratzer in New York zu betrachten, schlägt der WWF heimische Aktivitäten vor. Zum Beispiel ein Dinner bei Kerzenschein. Campen im Wohnzimmer mit einem Zelt aus Bettlaken ist eine weitere Idee, oder ein Filmabend bei Kerzenlicht.


„Die Natur gibt uns Essen, Wasser und saubere Luft und ist einer unserer stärksten Verbündeten gegen den Klimawandel“, meinte der Generaldirektor von WWF International, Marco Lambertini. Er ruft die Menschen auch zu einer WWF-Online-Aktion auf: Voice for the Planet - Stimme für den Planeten. Hunderttausende weltweit haben die Online-Petition schon unterschrieben, die einen „Neuen Deal für Menschen und Planeten“ fordert.

Die „Earth Hour“ steht unter dem Motto: Time to Act - Zeit zu handeln. Seit 2007 hat die Aktion nach Angaben des WWF Millionen Menschen weltweit zum Einsatz für den Umwelt- und Klimaschutz inspiriert. In Deutschland nahmen im vergangenen Jahr mehr als 380 Städte mit Aktionen teil. Seitdem seien in Argentinien 3,5 Millionen Hektar Seegebiet zur Schutzzone erklärt worden und in Uganda 2700 Hektar Wald. In Russland hätten Aktivisten neue Gesetze zum Schutz von Wald und Meer auf den Weg gebracht, in Ecuador ein weitreichendes Verbot von Wegwerfprodukten aus Plastik. WWF Indonesien habe in 13 Küstenstädten mehr als 20.000 Mangrovensetzlinge gepflanzt. (dpa)

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