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Lateinamerikanische Wirtschaft in Kürze

(Vom 17.5.19 bis 24.5.19)

Im Erdölland Venezuela besteht eine akute Benzinknappheit, mit Rationierung und langen Schlangen vor den Tankstellen. Das ist eine direkte Folge des Rückganges der Erdölförderung, von 3 Mio. Barrel täglich vor einigen Jahren auf jetzt nur 500.000 Barrel. Das staatliche Erdölunternehmen PDVSA wies 2015 einen Verlust von u$ 6,17 Mrd. aus, nach es 2011 noch einen Gewinn von u$s 34,60 Mrd. erreicht hatte. Der Verlust ist in den letzten Jahren weiter gestiegen, so dass das Unternehmen jetzt eine Schuld von über u$s 100 Mrd. hat. Mehrere tausend Fachleute haben PDVSA und auch Venezuela verlassen, was sich direkt auf die Produktionsmöglichkeiten auswirkt. Trotz allem, liefert Venezuela weiter um die 50.000 Barrel täglich nach Kuba. Venezuela gehört zusammen mit Saudi Arabien zu den Ländern mit den höchsten Erdölreserven der Welt, mit dem Vorteil, dass die Lager nicht tief liegen, und der Hauptmarkt für den Export, die USA, nahe liegen, so dass die Transportkosten gering sind.

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Die brasilianische Firma Natura & Co., die vorwiegend auf dem Gebiet besonderer Nahrungsmittel und auch der Kosmetik tätig ist, hat die Firma Avon übernommen, die sich mit dem direkten Vetrieb von Kosmetikprodukten befasst. Dadurch wird Natura eine Gesamtbelegschaft von ca. 40.000 Personen haben und in ca. 100 Ländern anwesend sein und einen Gesamtumsatz von über u$s 10 Mrd. im Jahr erreichen. Natura erwartet jetzt bedeutende Synergieffekte. Avon wurde 1886 in New York von David Mc.Conell gegründet, Natura erst 1969 in Brasilien von Luiz Seabra. Die bisherigen Aktionäre von Natura werden jetzt 76% des Kapitals halten und die von Avon 24%.

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