• Argentinisches Tageblatt

Lateinamerikanische Wirtschaft in Kürze

(Vom 3.5.19 bis 10.5.19)

In Brasilien lag die Produktion von Automobilen u.a Kfz im April 2010 um 11,1% über März, aber die Produktion der ersten 4 Monate 2019 lag mit 965.400 Einheiten um 0,1% unter dem Vorjahr. Der interne Umsatz lag in Mengen im April um 6,7% über dem Vorjahr, aber der Export ging interannuell um 52,3% zurück, weil viel weniger Kfz nach Argentinien geliefert wurden.

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Der US-Getränkekonzern Pepsico will in den kommenden zwei Jahren u$s 4 Mrd. in Projekte in Mexiko investieren. Unter anderem sei auch der Bau eines neuen Werks im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato geplant. Die Pläne sollen zwischen 2019 und 2020 umgesetzt werden und 3000 neue Arbeitsplätze schaffen. U$s 1 Mrd. soll den Angaben nach für lokale Rohstoffe ausgegeben werden. Dass der US-Getränkeriese ausgerechnet im Nachbarland Mexiko investiert, ist nicht ohne politischen Sprengstoff. US-Präsident Donald Trump hatte sich dafür eingesetzt, das Beschäftigungswachstum in den USA zu fördern. Unternehmen, die ihre Jobs ins Ausland verlagern wollen, drohte er mit Konsequenzen. (dpa)

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Der Schmuggel macht in Lateinamerika mit u$s 210 Mrd. jährlich 2% des BIP aus, gab die „Lateinamerikanische Allianz gegen den Schmuggel (ALAC) bekannt. An erster Stelle stehen dabei Zigaretten. In Argentinien habe der illegale Zigarettenimport, beidem die hohe Zigarettensteuer hinterzogen wird, den Fiskus $ 8,5 Mrd. gekostet. 13% der Raucher in Argentinien haben 2018 geschmuggelte Zigaretten geraucht, u.a. weil sie billiger als die lokalen sind, die die Zigarettensteuer nicht hinterziehen können.

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