• Argentinisches Tageblatt

Lateinamerikanische Wirtschaft in Kürze

(Vom 12.4.19 bis 18.4.19)

Die Regierung von Ecuador kommt mit ihrer Klage gegen das Erdölunternehmen Chevron nicht voran. Jetzt hat sie, auch mit anderen Klägern (Umweltschutzvereine), einen Rekurs vor einem Gericht in Kanada verloren, bei dem um die Bestätigung eines Urteils eines ecuadorianischen Gerichtes ging, das das Unternehmen zur Zahlung von u$s 9,5 Mrd. verurteilt hatte. Auch in den USA, Brasilien, Argentinien und Gibraltar haben die Gerichte schon für Chevron geurteilt. Es handelt sich um einen Fall von Umweltverschmutzung, bei dem ein Unternehmen angeklagt wurde, das später von Chevron gekauft wurde, ohne jedoch die Verantwortung für den Fall zu übernehmen. Chevron ist in Argentinien im Gebiet von Vaca Muerta gemeinsam mit YPF tätig, mit hohen Investitionen.

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US-Schatzsekretär Steve Mnuchin gab bekannt, dass er mit Vertretern von 19 Ländern an der Bildung eines Fonds von u$s 10 Mrd. arbeite, mit einer zukünftigen Regierung von Venezuela beim Wiederaufbau der Wirtschaft geholfen werden soll.

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In Brasilien liegt der Index der wirtschaftlichen Tätigkeit, den die ZB berechnet, im Februar um 2,4% über dem gleichen Vorjahresmonat, aber um 0,73% unter Januar 2019, wobei Januar schon um 0,4% unter Dezember 2018 lag. Es handelt sich um ein Zeichen der Abkühlung der Konjunktur.

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Der Präsident von Mexiko, Manuel Lopez Obrador, erklärte, er werde ein System schaffen, dass den Besitz von Vermögen, das aus dem Drogenhandel oder der Korruption stammt, auf den Staat überträgt, wobei auch ein Institut geschaffen werde, das die Mittel dann für Schulen, Hospitäler und andere soziale Zwecke einsetzt.

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