• Argentinisches Tageblatt

Lateinamerikanische Wirtschaft in Kürze

Vom 21.2 bis 28.2.

Fast 5 Mio. Venezolaner haben seit 2015 das Land verlassen, was 15% der Bevölkerung ausmacht. Die meisten fliehen nach Kolumbien, das eine Grenze von 2.200 Km. mit Venezuela hat. Dieses Jahr wird damit gerechnet, dass eine weitere Million Menschen das Land verlässt, Nach Kolumbien fährt gegenwärtig ein Automobil oder Lastwagen nach dem anderen, auch viele Menschen auf Motorrädern. Die Regierung Kolumbiens weist auf die Kosten hin, die die Einwanderer für das Land bedeuten, die sie auf 0,4% bis 0,8% des Bruttoinlandsproduktes schätzt. In Venezuela fuhrt diese Emigration auch dazu, dass zunehmend Fachkräfte fehlen, die ohnehin schon vorher knapp waren.

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Kuba hat im vergangenen Jahr Zigarren im Wert von u$s 531 Mio. verkauft, 2% mehr als im Vorjahr, wie der Monopolist Habanos S.A. am Montag zum Auftakt des Zigarren-Festivals in Havanna mitteilte. Die wichtigsten Märkte waren im vergangenen Jahr Spanien, China, Frankreich, Deutschland und Kuba. Zigarren gehören zu den wichtigsten Exportgütern von Kuba. Habanos S.A. ist ein Joint Venture des kubanischen Staatsbetriebs Cuba Tabacos und dem britischen Konzern Imperial Tobacco. Das Unternehmen vertreibt seine Marken Cohiba, Montecristo und Romeo y Julieta in rund 150 Ländern. 53% der Exporte gingen 2019 nach Europa, gefolgt von Lateinamerika und Kanada mit 18%, dem Mittleren Osten und Afrika mit 15% und Asien mit 14%. Der wichtigste Zigarrenmarkt USA ist wegen des Handelsembargos für die Kubaner aber noch immer tabu. (dpa)

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Der US-Technologiekonzern Microsoft investiert in den kommenden fünf Jahren u$s 1,1 Mrd. in Mexiko. Unter anderem sollen in dem lateinamerikanischen Land Rechenzentren für Cloud-Technologie aufgebaut werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. „Mexiko ist in einer sehr guten Position, um Nutzen aus neuen Technologien zu ziehen“, sagte Microsofts Regionalchef César Cernuda. (dpa)

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Die Textilhandelskette C&A verkauft ihr Mexiko-Geschäft an den Wettbewerber Grupo Axo. Der Chef des C&A-Mutterkonzerns Cofra Holding, Boudewijn Beerkens, sagte am Donnerstag, der Verkauf des Tochterunternehmens sei eine weiterer Schritt „zur Umgestaltung und Ausrichtung des Unternehmensportfolios auf zukünftiges Wachstum“. Erst vor einigen Monaten hatte C&A sein Brasiliengeschäft an die Börse gebracht, hält aber weiter eine Mehrheitsbeteiligung an dem südamerikanischen Tochterunternehmen. In Deutschland ist C&A nach dem jüngsten Ranking des Fachblatts „Textilwirtschaft“ der drittgrößte Bekleidungshändler, hatte aber in den vergangenen Jahren mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Erst im Januar bestätige C&A, in diesem Jahr 13 der rund 450 Geschäfte in der Bundesrepublik schließen zu wollen. In den mexikanischen Markt war C&A vor zwei Jahrzehnten eingestiegen. Zum Kaufpreis machten die beteiligten Unternehmen keine Angaben. (dpa)

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Zwischen Gitarren und Empanadas

Ein Abend im „Patio Criollo La Margarita“

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