Kontinent in Kürze

BRASILIEN

Überfälle

Araçatuba - Bei Banküberfällen schwer bewaffneter Krimineller in Araçatuba im Südosten Brasiliens sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelte es sich unter anderem um einen Einwohner der Stadt im Bundesstaat São Paulo und einen der Verbrecher, wie am Montag etwa das Nachrichtenportal „G1“ unter Berufung auf die Polizei berichtete. Mindestens vier Menschen wurden demnach verletzt, drei Verdächtige festgenommen. Rund 20 Kriminelle hatten den Berichten zufolge drei Banken überfallen. Auf der Flucht nahmen sie Geiseln; in Videos im Internet war zu sehen, wie Menschen als lebende Schutzschilde auf Autos gebunden waren. Um die Sicherheitskräfte zu behindern, lösten die Angreifer Explosionen aus und steckten Fahrzeuge in Brand.


PERU

Busunglück

Nach einem schweren Busunglück im Zentrum von Peru ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 33 gestiegen. Vier Leichen seien unter dem Reisebus entdeckt worden, sagte der Leiter der Autobahnpolizei, Elías Lozada, in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) dem Radiosender RPP. Rund 20 weitere Menschen wurden verletzt, als ein Reisebus in der Nähe der Ortschaft Chosica von der Landstraße abkam und rund 200 Meter in die Tiefe stürzte. Der Bus war auf dem Weg von Huánuco in den Anden in die Hauptstadt Lima an der Pazifikküste. Offenbar war der Fahrer auf der kurvigen Landstraße viel zu schnell unterwegs. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr er mit über 90 Kilometern pro Stunde in einem Abschnitt, in dem nur 35 Kilometer pro Stunde erlaubt sind, wie die Straßenverkehrsbehörde mitteilte. In Peru kommt es immer wieder zu schweren Busunfällen. Die Straßenverhältnisse sind oft schwierig und die Busse nicht immer in einem guten Zustand. (dpa)


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