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Kontinent in Kürze


BRASILIEN
Wahlgericht kontert Bolsonaro

Brasília - Das Oberste Wahlgericht in Brasilien hat den Antrag der Partei des abgewählten Präsidenten Jair Bolsonaro auf die Überprüfung des Wahlergebnisses abgelehnt. Die Liberale Partei (PL) habe keinerlei Beweise für einen angeblichen Betrug vorgelegt, sagte Gerichtspräsident Alexandre de Moraes am Mittwoch. Zudem verhängte er eine Geldstrafe in Höhe von 23 Millionen Reais gegen die Antragsteller. Sie hätten böswillig und unverantwortlich einen Rechtsstreit auslösen und die Justiz damit befassen wollen.


KOLUMBIEN
Acht Tote nach Absturz

Medellín - Beim Absturz eines Leichtflugzeugs in einem Wohngebiet in Kolumbien sind mindestens die acht Insassen ums Leben gekommen. Dies teilte am Montag das Rathaus der nordwestlichen Stadt Medellín auf Twitter mit. Mehrere Wohnungen wurden dabei beschädigt, wie der Bürgermeister Daniel Quintero nach Medienberichten sagte. Rettungskräfte waren am Unglücksort in den Trümmern im Einsatz. Die zweimotorige Piper-Maschine sollte von Medellín in Richtung Pizarro an der Pazifikküste fliegen. Kurz nach dem Start sei ein Problem mit dem Triebwerk gemeldet worden.


PERU
Kollision auf Startbahn

Lima- Bei der Kollision eines Flugzeugs mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr auf der Startbahn des Flughafens der peruanischen Hauptstadt Lima sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine der Fluggesellschaft Latam sei nach dem Zusammenstoß in Brand geraten, zwei Feuerwehrleute der Flughafenfeuerwehr seien ums Leben gekommen, hieß es am vorigen Freitag in einer Mitteilung des internationalen Flughafens Jorge Chávez. Latam bestätigte den Unfall. Alle Passagiere des Flugs, der in die südperuanische Stadt Juliaca gehen sollte, seien wohlauf. Der Flughafen wurde zunächst geschlossen. Die Ursachen des Unfalls würden untersucht.

BRASILIEN
Bolsonaro zurück im Büro

Brasília - Nach seiner Wahlniederlage ist der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro wieder an seinen Arbeitsplatz im Regierungssitz in der Hauptstadt Brasília zurückgekehrt. Der Staatschef verließ am Mittwoch seine Residenz und fuhr in den Präsidentenpalast, wie im Fernsehsender Globo TV zu sehen war. Zuvor hatte Bolsonaro fast drei Wochen seine Residenz nicht verlassen. Das letzte Mal war er am 3. November für ein Treffen mit dem neu gewählten Vizepräsidenten Geraldo Alckmin im Regierungssitz gewesen.


KUBA / RUSSLAND
Castro-Denkmal in Moskau

Moskau - Während die Beziehungen Russlands zu vielen großen Wirtschaftsnationen wegen des Ukraine-Kriegs auf Eis liegen, wird dem sozialistischen Karibikstaat Kuba in Moskau eine besondere Ehre zuteil. Kremlchef Wladimir Putin enthüllte am Dienstag im Beisein von Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel ein drei Meter hohes Bronze-Denkmal für den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro. Der 2016 verstorbene Castro sei "einer der hellsten und charismatischsten Führer des stürmischen und dramatischen 20. Jahrhunderts" gewesen, sagte Putin nach Angaben der Agentur Interfax. "Eine wirklich legendäre Persönlichkeit".


HAITI
Neue Cholera-Fälle

Port-au-Prince - Angesichts der steigenden Zahl von Cholera-Fällen in Haiti hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen eine Ausweitung der Hilfsmaßnahmen gefordert. "Unsere derzeitigen Zentren füllen sich und wir werden bald an der Kapazitätsgrenze angelangt sein", sagte die Landeskoordinatorin von Ärzte ohne Grenzen in Haiti, Mumuza Muhindo, vor wenigen Tagen. "Seit Ende Oktober haben wir in unseren Zentren durchschnittlich 270 Patienten pro Tag behandelt. In den ersten zwei Wochen waren es nur etwa 50. Die Entwicklung ist sehr besorgniserregend." Nach eigenen Angaben verantworten die Ärzte ohne Grenzen mehr als 60 Prozent der Bettenkapazitäten zur Behandlung von Cholera-Patienten in der Hauptstadt Port-au-Prince. (dpa/mc)


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