Kontinent in Kürze


BRASILIEN

200 Jahre Unabhängigkeit

Rio de Janeiro - Staatsehren für ein Herz: Aufbewahrt in einer goldenen Urne wird das Organ des ersten Kaisers von Brasilien im Rolls Royce am Regierungspalast vorgefahren, 21 Salutschüsse donnern zum Empfang. „Zwei Länder, vereint durch die Geschichte, verbunden durch das Herz. Zweihundert Jahre Unabhängigkeit, und vor uns: eine Ewigkeit der Freiheit“, sagte der brasilianische Staatschef Jair Bolsonaro bei der Zeremonie. Brasilien feierte am Mittwoch 200 Jahre Unabhängigkeit von Portugal. Aus diesem Anlass ließ die Regierung Bolsonaros das „Befreier“-Herz von Kaiser Peter I. erstmals in 187 Jahren aus Portugal nach Brasilien kommen.


KOLUMBIEN

Acht tote Polizisten bei Anschlag

Neiva - Bei einer Sprengstoffexplosion in Kolumbien sind acht Polizisten ums Leben gekommen. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro schrieb in einem Tweet am vorigen Freitag von einem Anschlag und drückte den Angehörigen seine Solidarität aus. Die Explosion in der Gegend von Neiva rund 350 Kilometer südlich der Hauptstadt Bogotá ist der bisher schwerste Angriff auf staatliche Sicherheitskräfte, seit Petro als erster Linker der jüngeren Geschichte Kolumbiens am 7. August sein Amt angetreten hat.


NICARAGUA

NGOs werden abgewickelt

Managua - Nicaraguas Regierung hat weiteren 100 Nichtregierungsorganisationen die Zulassung entzogen. Die Vereine und Verbände hätten unter anderem ihre Berichtspflichten aus dem Gesetz gegen Geldwäsche und Terror-Finanzierung verletzt, hieß es am Mittwoch im Amtsblatt des Landes. Unter den nun geschlossenen Nichtregierungsorganisationen waren unter anderem der Rentnerverband, die Stiftung für touristische Entwicklung, der Veteranenverband, der Nationale Imkerverband, der Verband ehemaliger politischer Häftlinge und eine Gesellschaft indigener Frauen. (dpa/mc)


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