Kontinent in Kürze


PERU

Reiseverbot für Castillo

Lima - Im Machtkampf zwischen Opposition und Regierung in Peru hat der Kongress Präsident Pedro Castillo eine Reise ins Ausland verboten. Das Parlament lehnte in der Nacht auf Freitag das Gesuch des Staatschefs ab, zur Amtseinführung des neuen kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro am Sonntag nach Bogotá reisen zu dürfen. In Peru muss der Kongress jede Auslandsreise des Staatschefs genehmigen. Derzeit laufen mehrere Ermittlungsverfahren gegen Castillo, unter anderem wegen Behinderung der Justiz.


KUBA

Stromausfälle nach Explosionen

Havanna - Nach den Explosionen in einem Treibstofflager im kubanischen Matanzas ist in Teilen der Hauptstadt Havanna stundenlang der Strom ausgefallen. Es gab vorerst keine offiziellen Angaben zur Ursache. Das thermoelektrische Kraftwerk Antonio Guiteras bei Matanzas war am Montag vorübergehend vom Netz genommen worden - nach Regierungsangaben wegen Wassermangels durch die Löscharbeiten. Das verschärfte weiter die schwierige Lage der Stromversorgung in Kuba. In einem Industriegebiet der Küstenstadt Matanzas, gut 100 Kilometer östlich von Havanna, hatte am Freitag ein Blitz einen Treibstofftank zur Explosion gebracht. Das Feuer griff auf andere Teile der Anlage über und konnte bislang nicht gelöscht werden. In der Nacht zum Montag explodierte ein zweiter Tank, ein dritter stürzte ein. Den Behörden zufolge gab es 125 Verletzte, mindestens einen Toten und 14 vermisste Feuerwehrleute.


MEXIKO

Tote bei Polizeieinsatz

San Luis Potosí - Bei einem Polizeieinsatz in Zentralmexiko sind 13 mutmaßliche Verbrecher getötet worden. Sie sollen für zahlreiche Gewalttaten in der Region verantwortlich gewesen sein, wie die Sicherheitsbehörde des Bundesstaates San Luis Potosí am Freitag mitteilte. Die Polizei veröffentlichte Fotos eines Hauses in der Ortschaft Rayón mit Einschusslöchern in den Wänden und der Decke. (dpa/wvg)


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