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Inflation im März: 4,7%

Der Index der Konsumentenpreise des statistischen Amtes (INDEC), mit dem die Inflation gemessen wird, verzeichnet im März 2019 eine Zunahme von 4,7%, womit die Zunahme im 1. Quartal 11,8% beträgt. In 12 Monaten zum März beläuft sich die Erhöhung auf 54,7%, wobei jedoch die Hochrechnung des 1. Quartals auf das ganze Jahr 55,2% ergibt. Die Märzzunahme war höher als allgemein erwartet wurde. Für April wird jetzt mit über 3% gerechnet.

Die Preiszunahmen bei den einzelnen Sparten waren wie folgt:

Bei Nahrungsmitteln entfielen die höchsten Zunahmen im März auf folgende Produkte: Runde Tomaten: +31,3%; Hühner: +25,4%; Pategras-Käse: 9,5%; Milch: +9,4%; Butter: 9,2%; Brot: 8,6%, Dulce de leche: 8,1%. Aber es gab auch Abnahmen: Süsskartoffel: -0,1%; Äpfel: -12,7%; Kürbis: -13,1%; Kopfsalat: -14,1%; Zitronen: -16,9%. Hier sei bemerkt, dass die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Geschäften in Inflationszeiten zunehmen, so dass viele Gemüse- und Obstarten oft billiger erhältlich sind.

Die Zunahme bei Erziehungsausgaben hängt mit dem Schulbeginn zusammen, und die von Bekleidung mit dem Saisonwechsel, bei dem die Winterbekleidung einen Sprung gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Bei Nahrungsmitteln hat sich die Abwertung von 2018 ausgewirkt, die sich auf Produkte überträgt, die auch exportiert werden, wie Weizen (und Mehl), Ölsaaten (und Speiseöl), Rindfleisch u.a. Deshalb ist auch die 12-monatszunahme hier so hoch. Bei Gemüse wirkt sich der Saisonwechsel aus, aber auch die gestiegenen Transportkosten. Der Tarif für Omnibusse, Eisenbahn und U-Bahn stieg im März relativ wenig, weist aber in den Vormonaten schon höhere Zunahmen auf.

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