Im Herz der deutschen Demokratie

Das Internationale Parlamentsstipendium des Deutschen Bundestags

IPS
Die vier diesjährigen IPS-Stipendiatinnen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. (Foto: Dt. Botschaft)

Buenos Aires - Jedes Jahr erlaubt das internationale Parlamentsstipendium (IPS) des deutschen Bundestages dutzenden jungen Menschen aus aller Welt ein Praktikum im Büro eines Bundestagsabgeordneten zu absolvieren - und dabei voll integriert zu sein in die Abläufe und den Berufsalltag eines Mitglieds des deutschen Parlaments. Das Stipendium ermöglicht außerdem verschiedene Kurse in Politik und Gesellschaft an der Freien Universität, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität zu besuchen. Seit zwei Jahren ist auch Argentinien unter den Ländern, aus denen sich junge, an Politik interessierte Menschen, die einen Beitrag zum politischen und demokratischen Leben in ihrer Ländern leisten wollen, bewerben können.

Wie im vergangenen Jahr sind 2022 wieder vier Argentinierinnen unter den Stipendiaten. Barbara, Luisina, Carolina und Sofía berichten uns von ihrer erlebnisreichen Zeit in Berlin: „Das IPS hat uns viele Türen eröffnet. Es hat uns erlaubt Berlin, die deutsche Politik und Menschen aus aller Welt kennenzulernen. Es ist schwer diese wunderschöne, lehrreiche Erfahrung in nur wenigen Worten zusammenzufassen. Berlin ist hektisch, vielfältig und sehr aufregend.“

Wie alle „IPSler“, verbrachten auch die vier Argentinierinnen drei Monate, von Anfang März bis Ende Juni, in der Hauptstadt. Unter anderen hatten sie auch die Ehre die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas kennenzulernen, welche die offizielle Patenschaft des Programms innehat. Sie bekommen so einen kurzen aber intensiven Einblick in die Funktionsweise der deutschen Demokratie. In ihren eigenen Worten: „Im Parlament und in den drei Universitäten, welche Teil des Programmes sind, gibt es viel zu entdecken. Das Schönste sind allerdings die Freundschaften, die wir mit lokalen Kollegen und Stipendiaten aus aller Welt schließen konnten. Die direkte und praktische Erfahrung, die jede von uns durch die Arbeit mit einem Abgeordneten erhält, verstärkt und inspiriert unsere Wertschätzung des demokratischen Systems“.

Das Interesse an dem Programm ist groß - in den vergangenen beiden Jahren kamen die meisten Bewerber für die Länder der Region immer aus Argentinien. Die deutsche Botschaft in Buenos Aires hofft, dass dies auch dieses Jahr der Fall sein wird. Engagierte Argentinier, die an die Kraft der Demokratie glauben, können sich noch bis zum 31.Juli für das internationale Parlamentsstipendium (IPS) des deutschen Bundestages bei der deutschen Botschaft bewerben. Im argentinischen Frühling kommt dann eine Delegation des Bundestags, um die Auswahl hier vor Ort durchzuführen. Mehr Information können sie auf der Internetseite der deutschen Botschaft finden oder sich direkt an pol-11@buen.diplo.de wenden.


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