Geschäftsnachrichten

Gafa

Diese Fabrik von Eisschränken u.a. Haushaltsprodukten, die der schwedische Electrolux-Konzern vor einigen Jahren übernommen hat, hat eine Investition von einer Million Dollar angekündigt, um die Kapazität ihrer Fabrik in Rosario auszuweiten, wobei auch Waschmaschinen und Herde zu den bisher dort erzeugten Eisschränken und Freezern hinzukommen sollen. Electrolux besitzt in Argentinien nicht nur die Marke des Konzerns, sondern auch die Marken Westinghouse, Gafa und Kelvinator. Die Firma ist seit 39 Jahren im Land tätig, und hat bei den genannten Haushaltsprodukten (Eisschränke, Waschmaschinen u.a.) einen Marktanteil von 25%. 2011 hat Electrolux die lokale “Compañía Tecno Industrial” für u$s 625 Mio. gekauft, die die Produkte Marke Gafa erzeugte.


Loma Negra

Der Generaldirektor dieser Firma, die der brasilianischen Camargo Correa gehört, Sergio Faifman, gab in der Vorwoche die Einweihung der zweiten Produktionslinie der Zementfabrik L’Amalie, in Olavarría, Provinz Buenos Aires, bekannt. Mit einer Investition von u$s 350 Mio. wurde die Kapazität der Fabrik um 40% erweitert.

Faifman wies darauf hin, dass die Investition 2017 entschieden wurde, als die Zementpro-duktion eine Rekord von 12 Mio. Jato erreicht hatte. Doch 2020 sei die Produktion stark eingebrochen, und der Verlust sei 2021 noch nicht voll aufgeholt worden.


Lear Argentina

Dieser Zulieferant der Kfz-Industrie, mit Fabrik in San Francisco, Provinz Córdoba, hat bekanntgegeben, dass er im Jahr 2022 400 neue Arbeitsplätze schaffen werde, die notwendig seien, um die Kabelbündel zu erzeugen, die in der Pick-up Nissan Frontier eingesetzt werden, die in der Fabrik von Renault-Nissan in Santa Isabel, bei der Stadt Córdoba, erzeugt werden. Die Firma investiere zu diesem Zweck u$s 130 Mio. Diese Kabelbündel werden gegenwärtig aus Brasilien importiert.


Easy

Dieses Unternehmen des Cencosud-Konzerns, der die Supermärkte Jumbo, Disco und VEA betreibt, das Produkte für die Ausstattung von Haushalten bietet, auch verschiedene Baumaterialien u.dgl., steht auf Expansionskurs, nachdem eine steigende Nachfrage besteht und sich auch der Konkurrent Sodimac, vom Falabella-Konzern, zurückgezogen hat. Der Umsatz von Easy liegt heute (zu konstanten Werten) um 15% über 2019, vor der Pandemie. 93% der verkauften Produkte werden im Land erzeugt, von 490 Zulieferanten, die meisten davon kleine und mittlere Unternehmen (Pymes). Am Montag wurde ein neues Lokal im Unicenter-Komplex eingeweiht, mit einer Fläche von 4.100 qm, wobei hier 50 Personen beschäftigt werden. Der Geschäftsführer von Easy in Argentinien, Fabián Rossi, erklärte, in den kommenden Monaten seien Investitionen von u$s 180 Mio. vorgesehen. In den letzten zwei Monaten hat Easy schon Geschäfte in Monte Grande, Lanús und Bahía Blanca eröffnet. Im Januar kommt eines in der Stadt Córdoba hinzu, und danach eines in Río Cuarto. 10% des Umsatzes erfolgt über Internet. Es ist vorgesehen, dass dieser Anteil auf 20% steigt.


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