Geschäftsnachrichten

Equinor & Scatec

Diese zwei norwegischen Unternehmen haben in der Provinz San Juan eine Sonnenanlage für Stromerzeugung eingerichtet, benannt “Parque Solar Guañizuil 2ª”. Die Einweihungsfeier fand in Anwesenheit von Gouverneur Sergio Uñac und des norwegischen Botschafters Lars Ole Vaagen statt. Die Anlage hat eine Kapazität von 117 MW, und kann 80.000 Haushalte mit elektrischer Energie versorgen.


Zelltek

Dieses Biotechnologieunternehmen, mit Fabrik im technologischen Industriepark von Santa Fe, hat ein Investitionsprogramm von u$s 10 Mio. beendet, das die Kapazität stark erhöht und erlaubt, Importe für u$s 30 Mio. jährlich zu ersetzen. Zellterk ist auf einem Abkommen zwischen dem deutschen Biotechnologiezentrum und der Universität von Santa Fe hervorgegangen ist. Es wird jetzt mit einer Produktion von 50.000 Spritzen von Enerceptan gerechnet, mit dem an die tausend Patienten von rheumatoider Arthritis behandelt werden können. Außerdem werden noch mehrere andere besondere Medikamente erzeugt. Bei der Einweihung der neuen Anlage waren Produktionsminister Matías Kulfas, Gouverneur Omar Perotti, der Rektor der Universität Santa Fe, Enrique Mammarella, der deutsche Botschafter, Ulrich Sante, sowie der Bürgermeister von Santa Fe, Emilio Jatón und Leiter des Unternehmens anwesend.

Roemmers

Diese Firma, die unter den rein argentinischen lokalen Pharmaunternehmen an erster Stelle steht, hat von der britischen Reckitt die Marken Sancor Bebé, Enfabebé, Enfamil und Nutramigen übernommen, die sich auf Produkte für Babys beziehen. Reckitt steigt schrittweise aus Argentinien aus. Der Sitz in Munro, nahe von Unicenter, wurde schon vor einigen Monaten aufgegeben. Das Produkt Sancor Bebé ist führend in seiner Kategorie, und stammt aus einem Joint venture der Milchfirma Sancor mit Mead Johnson, das 2012 abgeschlossen und danach von Reckitt übernommen wurde.


Bayer

Die deutsche Firma Bayer hat ein Investitionsprogramm für u$s 156,4 Mio. für drei Jahre in Argentinien bekanntgegeben. Grundsätzlich handelt es sich um eine Kapazitätserweiterung und eine Verbesserung der produktiven Prozesse. Die höhere Produktion ist hauptsächlich für den Binnenmarkt bestimmt, aber auch für Importsubstitution und Export. Die Fabrik in Pilar, die schon die größte Pillenfabrik in Lateinamerika ist, soll erweitert und modernisiert werden. Bei der Feier in Pilar, anlässlich der Ankündigung des Investitionsprogramms, waren Kabinettschef Juan Manzur, Produktionsminister Matías Kulfas, der Bürgermeister von Pilar, Pedro Achaval, der deutsche Botschafter Ulrich Sante u.a. hohe Beamte anwesend.



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