• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

Cervecería & Maltería Quilmes

Diese marktbeherrschende Bierbrauerei hat am Mittwoch ein Investitionsprogramm von $ 5 Mrd. angekündigt (zum gegenwärtigen Kurs u$s 62 Mio.), die dazu bestimmt ist, die Brauereien zu erweitern und neue Biersorten zu erzeugen, wobei auch die Exporte er-höht werden sollen. Diese bedeutende Investition wurde am Mittwoch vom Firmen-präsident Martin Ticinese in Anwesenheit von Präsident Alberto Fernandez eingeweiht, der von Gouverneur Axel Kicillof, Produktionssekretär Matías Kulfas und der Han-delssekretärin Paula Español begleitet wurde. Quilmes begeht dieses Jahr 130 Jahre seit der Gründung durch Otto Bemberg, und hat gegenwärtig eine Belegschaft von 6.000 Personen.

Roque Vasalli

Diese traditionelle Fabrik von Erntemaschinen, mit Sitz in Firmat, Provinz Santa Fe, die ca. 50.000 qm bedeckt, hat die Produktion dieses Jahr wieder aufgenommen, nachdem sie vorher in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, ein Vergleichsverfahren vor Gericht beantragte und längere Zeit geschlossen war. Eine Gruppe privater Investoren hat jetzt Kapital beigetragen und die Produktion wieder aufgenommen, und dabei auch ein Abkommen mit der Banco Nación abgeschlossen, durch das die Bank drei Kreditlinien für die Erntemaschinen gewährt, zu 25% und einer Laufzeit von 3 bis 5 Jahren. Nachdem der Verkauf von Erntemaschinen allgemein dieses Jahr stark gestiegen ist (interannuell +34% im 1 Halbjahr), konnte auch Vasalli unter den Landwirten wieder Fuß fassen. Vasalli rechnet damit, dass zwischen 1.300 und 1.500 Erntemaschinen pro Jahr notwendig sind, um das Durchschnittsalter des Bestandes zu erhalten. Aber 2019 sein es nur 800 Maschinen gewesen.

Fontenla

Dieses vor 72 Jahren gegründete Familienunternehmen, mit einer Möbelfabrik in der Stadt Buenos Aires und einer Belegschaft von 200 Personen (zu denen noch 90 hinzukommen, die als unabhängige Zulieferanten tätig sind), hat die Qualitätsmöbel für das Hotel Trump Tower, in Miami, geliefert. Fontenla hat in Argentinien schon an der totalen Erneuerung des Teatro Colón (unter Macri als Stadtoberhaupt) mitgewirkt. Jetzt sind auch Möbel bester Qualität für die Erneuerung des Hotels Llao Llao in Bariloche vorgesehen.

Simpa-Konzern

Dieses indische Unternehmen hat am Dienstag die lokale Montage von Motorrädern in ihrer Fabrik im Vorort Campana aufgenommen, wo jetzt die Fahrzeuge mit den Marken Royal Enfield erzeugt werden. Zu diesem Zweck investierte die Firma $ 700 Mio. (was etwa u$s 12 Mio. entsprechen dürfte). Die Fabrik wird ca. 100 Arbeitsplätze schaffen. 30 Arbeitnehmer sind schon aktiv tätig, und bis Ende Jahr kommen 20 weitere hinzu. Die fehlenden 50 werden im ersten Halbjahr 2021 aufgenommen. Ursprünglich sollen 14 indische Ingenieure kommen, um die Fabrikation in Gang zu setzen. Das war wegen der Pandemie nicht möglich, so dass ihre Tätigkeit über eine virtuelle Plattform (Internet) vollzogen wurde. Das Unternehmen kann jetzt die Teile, die für die Motorräder notwendig sind, zollfrei imortieren, während vorher auf die fertigen Motorräder 35% Zollsatz gezahlt werden musste. Am Anfang werden die Motorräder einen Anteil an lokaler Produktion von nur 10% haben, der aus Kabeln, Filtern und bestimmten Metallteilen besteht. Danach sollen lokale Zulieferanten für mehr Teile entwickelt werden. Dieses Jahr sollen 700 Motorräder erzeugt werden, und 2021 3.000.

Royal Enfield ist mit ca. einer Million Einheiten, die in der Fabrik in Chennal, Indien, erzeugt wurden, der weltweit grösste Produzent von Motorrädnern mit mittlerem Zylindergehalt Von 1901 bis 1954 war das Unternehmen in Redditch, Grosssbritanninen, tätig, und von dan an in Madras (heute Chennai), in Indien, in Verbindung mit Madras Motors.

Präsident Alberto Fernandez war am Dienstag bei der Einweihungsfeier der neuen Fabrik anwesend, in Begleitung von Produktionsminister Matías Kulfas, der dabei besondere Kredite ankündigte. Die Banco Nación hat diese Woche einen Kreditlinie für Motorradkäufe in Gang gesetzt, mit enem Höchstbetrag von $ 200.000, zu 28,5%, mit Rückzahlung in 48 Monatsraten. Wenn es sich um Personen handelt, die nicht Kunden der Bank sind, steigt der Zinssatz auf 37,5%.

Kultur in Not

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