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Geschäftsnachrichten

Newsan

Dieser Konzern, kontrolliert von Ruben Cherñajovsky, mit Fabriken in Feuerland, der vor einigen Jahren die ehemalige SIAM-Fabrik im Vorort Avellaneda übernommen hat, hat in diese jetzt u$s 10 Mio. investiert, um die Produktion, die bisher nur in Eisschränken bestand, auf Waschmaschinen auszudehnen. Die Kapazität beträgt 100.000 Waschmaschinen pro Jahr, und im ersten Jahr sollen 35.000 Einheiten produziert werden. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit der südkoreanischen LG unternommen, die bisher in Argentinien Waschmaschinen gemeinsam mit der Firma Cordini in Córdoba erzeugte, aber diesen Vertrag nach Ablauf aufgegeben hat. In Argentinien werden jährlich 750.000 bis 800.000 Waschmaschinen verkauft, von denen etwa die Hälfte seitlich geladen wird, wobei etwa 150.000 davon auf Maschinen für über 8 kg entfallen, das Segment, auf dem Newsan jetzt tätig wird.

Ecosan

Diese Firma, kontrolliert von Juan Pablo Rudoni, die seit 20 Jahren Baumaterialien erzeugt, hat dank der Pandemie einen phänomenalen Aufschwung erlebt. In 30 Tagen hat das Unternehmen 11 Hospitale mit vorfabrizierten Platten u.a. Elementen gebaut. Das war nur möglich, weil die Firma einen großen Bestand von “modularen” Elementen (fertige Wände u.a.) auf Lager hatte, mit denen Gebäude nach dem Baukastenprinzip errichtet werden können. Nicht nur lag die Bauzeit der Hospitäler bei einem kleinen Bruchteil der normalen, sondern die Qualität des Baus ist erstklassig und der Preis pro qm sehr niedrig. Rudoni erklärte, dies sei die Bautechnik der Zukunft, und hofft dabei, dass der Bau der Hospitäler einen Durchbruch in dieser Hinsicht darstellen. In der Tat sollte die gleiche Technologie beim Bau von Sozialwohnungen eingesetzt werden.

Friar-Vicentin Family Group

Das Unternehmen der Familie Vicentin, das diese unabhängig vom Konzern betrieb, der einen Vergleich vor Gericht beantragt hat, hat das große Exportschlachthaus Friar, in Reconquista, Provinz Santa Fe, an die Gruppe BAF, Buenos Aires Financial verkauft, die vorher schon die Abteilung für Desserts von SanCor gekauft hatte. Der Betrag des Geschäfts wurde nicht bekannt. Doch auf alle Fälle erhält die Familie Vicentin dabei Mittel, mit denen sie eventuell zur Lösung des Konfliktes des großen Vicentin-Konzerns beitragen kann.

Biogénesis Bagó

Dieses lokale Pharmaunternehmen, eine Tochtergesellschaft von Bagó, mit Insud (von Hugo Sigman) als Partner, hat von der im Vorjahr angekündigten Investition von u$s 10 Mio. in der Fabrik in Garín (bei der Bundeshauptstadt) schon u$s 7 Mio. effektiv investiert. Das hat ihr erlaubt die Produktion von Impfstoffen, hauptsächlich gegen Maul- und Klauenseuche, auf bis 300 Mio. jährlich zu erhöhen und ein ehrgeiziges Exportprogramm in Angriff zu nehmen. Im Februar wurde ein Abkommen mit einem Unternehmen von Saudi-Arabien abgeschlossen, um den Impfstoff an dieses Land und auch an Bahrein, die arabischen Emirate, Jordanien, Oman, Kuwait und den Libanon zu liefern.

Die Justizreform kostet $ 7 Mrd.

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