• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

Vom 22.5. bis 29.5.

Garbarino

Diese große Kette von Verkaufslokalen von Haushaltsanlagen (Eisschränken, Öfen, Fernsehgeräten u.a., auch Laptops und Mobiltelefone), hatte ein präventives Krisenverfahren eingeleitet, nachdem sie ihre Schulden nicht termingemäß zahlen konnte. Dabei hat die Versicherungsgruppe Prof, kontrolliert von Carlos Rosales (der auch im Vorstand des Fußballklubs San Lorenzo mitmacht) eine Kaufofferte in Höhe von u$s 5 Mio. vorgelegt, die auch von der Gewerkschaft der Handelsangestellten (geleitet von Armando Cavallieri) gutgeheißen wurde, und angeblich angenommen werden soll. Garbarino hat eine Belegschaft von 4.300 Personen. Prof wird einen Teil der geschuldeten Gehälter zahlen, die der Staat im Rahmen des ATP-Programmes zum Teil auch zahlt, und dafür $ 50 bis $ 70 Mio. aufwenden. Was jetzt noch fehlt ist die “due dilligence”, die in der Prüfung der Buchhaltung des Unternehmens besteht. Das Kaufabkommen schließt eine Umschuldung eines Betrages von $ 5 Mrd. ein, der den Banken Santander und Galicia geschuldet wird. Ebenfalls soll eine Schuld von $ 7 Mrd. gegenüber Lieferanten umgeschuldet werden. In beiden Fällen soll es einen bedeutenden Kapitalschnitt geben.

Virginia Silver

Die kanadischen Unternehmen Mirasol und Golden Opportunity Ressourdes haben eine Investition von u$s 6 Mrd. innerhalb von drei Jahren bekanntgegeben, um das Bergbauvorhaben Virginia Silver, in der Provinz Santa Cruz, in Gang zu setzen. Dort soll Gold und Silber gefördert werden.

Staatsbeiträge an Unternehmen als Kapitalbeteiligung?

Von Juan E. Alemann

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British American Tobacco

Diese führende multinationale Zigarettenfirma, die auch in Argentinien mit einem hohen Marktanteil anwesend ist (bis vor kurzem unter dem Namen Nobleza-Piccardo) hat bekanntgegeben, dass sie einen Impfstoff gegen den Covid-19 auf der Grundlage von genetisch verändertem Tabak entwickelt hat. Die “Food & Drug Administration” der Vereinigten Staaten hat der Firma die Genehmigung erteilt, den Impfstoff probeweise bei Menschen anzuwenden. BAT ist sich ihrer Sache sicher, und hat mitgeteilt, dass sie ab Ende Juni 1 Mio. Dosen wöchentlich erzeugen werde. Diese Meldung, über die der Landwirtschaftsexperte Héctor Huergo in der Zeitung Clarín (23.5.20) ausführlich berichtet, ist für Argentinien besonders wichtig, einmal, weil dieser nicht konventionelle Impfstoff sehr gelegen kommt, und dann, weil die lokale Tabakproduktion indirekt auch begünstigt wird.

Crucianelli Fabril

Dieser Fabrikant von Maschinen für die Landwirtschaft, mit Sitz in Armstrong, Provinz Santa Fe, hat ein Investitionsprogramm von u$s 10,8 Mio. angekündigt, um die Fabrik auszuweiten und zu modernisieren, eine zusätzliche Fabrik für Blechteile zu errichten, und ein Gelände von 30 ha für Wohnungen zu kaufen. Die Fabrik soll in Zukunft auch andere Landmaschinenfabriken mit Teilen versorgen.

Roque Vasalli

Diese traditionelle Fabrik von Erntemaschinen, mit Fabrik in Firmat, Provinz Santa Fé, die über zwei Jahre still stand, hat dieses Jahr die Produktion wieder aufgenommen, nachdem die Firma “Financiamiento Estratégico S.A” das notwendige Kapital beitrug und die Leitung übernommen hatte. Zunächst hatte die Enkelin des Gründers, Roque Vasalli, die Aktienpakete, die an Konzessionäre übertragen worden waren, zurückgekauft, und dann einigte sie sich mit den neuen Inhabern. Die Belegschaft wurde verringert, und zunächst wurden 300 Arbeiter wieder beschäftigt. Dann kam die Pandemie, und die Fabrik stand wieder für 50 Tage still. Jetzt wurde die Fabrikation wieder aufgenommen, und die Firma plant, drei Maschinen pro Monat zu erzeugen. Dabei wird auch eine Bankfinanzierung, vom Banco Santander u.a. Banken, geboten, mit Krediten auf 36 bis 48 Monate zu 14,5% bis 25,10%. Nachdem die Landwirtschaft von der Pandemie kaum betroffen wurde, und dieses Jahr eine hohe Ernte von Getreide und Ölsaat erwartet wird, kann mit einer normalen Nachfrage nach Erntemaschinen gerechnet werden.

Am Rande des Abgrunds

Von Juan E. Alemann

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