• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

Dánica

Die Firma Avex, die die bekannte Margarine Marke Dánica herstellt, und auch Produkte der Marken D’Fiesta und Mayodan, hat die Schließung ihrer Fabrik in Villa Mercedes, Provinz San Luis, angekündigt, nachdem sie mit der Gewerkschaft nicht zurechtgekommen ist. Dadurch verlieren 130 Arbeiter ihre Beschäftigung. Die Arbeiter der Firma wurden als solche der Speiseölindustrie eingestuft, die dieses Jahr eine Lohnerhöhung von 70% erhielten. Die Speiseölfabrikanten können dies verkraften, weil sie dank Abwertung bei exportierter Waren einen entsprechend höheren Pesopreis erhielten. Außerdem ist der Lohn im Verhältnis zum Umsatz relativ gering. Bei Avex, die das Öl zu Margarine verarbeitet, liegt der Fall anders. Avex gehört zum Konzern Beltrán, der in Córdoba seinen Schwerpunkt hat und Schlachthöfe betreibt. 2018 hat der Konzern die Firma Avex von einer brasilianischen Firma gekauft, die Fabriken in Llavallol, Provinz Buenos Aires, und San Luis betreibt. Die Firma Avex hat vom Arbeitsministerium gefordert, dass ihre Arbeiter als solche der Lebensmittelindustrie eingestuft werden (was sie auch sind), bei dem die Löhne niedriger sind und somit verkraftet werden können, aber das Ministerium gab dem Antrag nicht statt und hat auf diese Weise zum Verlust von Arbeitsplätzen beigetragen.


IMPSA

Dieses Unternehmen (ehemals Indústrias Metalúrgicas Pescarmona), mit Fabrik in Mendoza, in der sie Turbinen für Wasserkraftwerke u.a. Produkte herstellt, hat einen großen Liefervertrag mit der brasilianischen Santos Antonio Energia abgeschlossen, um Defekte zu reparieren, die in 50 Turbinen des Kraftwerkes San Antonio aufgekommen sind, die von europäischen Firmen geliefert worden waren. Mit diesem Vertrag kehrt IMPSA wieder zum Exportgeschäft zurück, das anlässlich der Krise der Firma aufgegeben worden war. IMPSA wird gegenwärtig durch einen Kapitalbeitrag von u$s 5 Mio. der Provinz Mendoza und einem von u$s 15 Mio. des Nationalstaates finanziell saniert. Die Firma, die technologisch einen hohen Stand hat, geriet vor einigen Jahren in eine finanzielle Krise, so dass die Familie Pescarmona die Kontrollmehrheit verlor und der Staat einspringen musste, um sie zu erhalten. In Argentinien liefert sie jetzt Turbinen für Yacyretá und ist am Bau des ersten Kernreaktors für Energieerzeugung Carem maßgeblich beteiligt.


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