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Geschäftsnachrichten

Central Puerto

Dieses Kraftwerkunternehmen, das 1991 aus der Privatisierung der staatlichen SEGBA hervorgegangen ist, und das größte Wärmekraftwerk des Landes betreibt, hat sich auch an der Errichtung von Windstromanlagen beteiligt. In der Vorwoche wurde der Windpark “La Genoveva”, bei Bahía Blanca, mit 21 Windenergieeinheiten und einer Kapazität von insgesamt 80,20 MW, die jährlich 368 GWSt. Strom liefern, in Betrieb genommen. Die Investition betrug u$s 123 Mio., wobei die Hälfte im Jahr 2020 aufgewendet wurde. Die Internationale Finanzkörperschaft (IFC), die Weltbanktocher für Kredite an Privatunternehmen, erteilte einen Kredit von u$s 76,1 Mio. auf 15 Jahre.

Mit der Inbetriebnahme dieses Windenergieparks hat Central Puerto die erste Etappe der vorgesehenen Investitionen in Windparks abgeschlossen, die außerdem die Parks La Castellana, Achiras, Manque, Los Olivos und La Genoveva I und II umfasst.

In Patagonien weht stets ein kräftiger Wind, besonders in bestimmten sogenannten Windkorridoren. Das erlaubt eine hohe Stromerzeugung im Verhältnis zum investierten Kapital, und macht die Windenergie wirtschaftlich, viel mehr als z.B. in Deutschland. Abgesehen davon ist bei der Erzeugung der Windanlagen ein bedeutender technologischer Fortschritt eingetreten, der u.a. in einer höheren Leistung zum Ausdruck kommt und auch zur Wirtschaftlichkeit beiträgt. Die Erzeugung von sauberem elektrischen Strom hat unter der Macri-Regierung dank hohen Subventionen einen großen Fortschritt erreicht.


Scania Argentina

Diese Tochtergesellschaft der schwedischen Scania, die große Lastwagen erzeugt, hat ein Investitionsprogramm von u$s 45 Mio. für die Periode 2020/2023 in ihrer Fabrik in Tucumán bekanntgegeben, was zu einer Erhöhung der Belegschaft von 150 Arbeitnehmern führen wird. Bei der Ankündigung waren Gouverneur Juan Manzur und Industriesekretär Ariel Schale anwesend, die vom Geschäftsführer Andrés Leonard und dem Direktor Fabio Berreto empfangen wurden. In dieser Fabrik werden Getriebe erzeugt, die dann in Brasilien und Europa in den Lastwagen eingebaut werden. Scania ist in Argentinien seit 45 Jahren anwesend.

Nova

Dieses Unternehmen, mit Fabrik in Cañada de Gómez, Provinz Santa Fe, hat diese Woche in Anwesenheit von Gouverneur Omar Perotti eine Fabrik und ein Labor für Enzyme eingeweiht. Es handelt sich um eine Investition von u$s 12 Mio. In einer zweiten Etappe sollen proteinhaltige Moleküle erzeugt werden.


Air Liquide

Dieses französische Unternehmen hat eine Investition von u$s 8 Mio. angekündigt, die für eine Anlage bestimmt ist, mit der der CO2-Ausstoss einer petrochemischen Fabrik in der Provinz Salta aufgenommen wird. Dieses Kohlendioxyd wird dann für alkoholfreie Getränke und, gemischt mit Stickstoff, für die Erhaltung von verderblichen Nahrungsmitteln eingesetzt. Im Bergbau wird CO2 für die Erzeugung von Lithiumcarbonat eingesetzt, das für Batterien dient.

Air Liquide ist in Argentinien seit 1938 tätig, hat eine Belegschaft von 600 Personen und versorgt 6.000 Kunden.


Coto

Diese Supermarktkette hat u$s 20 Mio. in den ehemaligen Fricop-Schlachthof investiert, den Coto übernommen hatte, um ihn zu modernisieren und zu erweitern, und den Rindfleischexport aufzunehmen, vornehmlich nach China und in die EU. Coto exportiert schon Rindfleisch und hat auch einen Anteil an der Hilton-Quote der EU von 1.173 Tonnen erhalten. Alfredo Coto hatte zunächst eine Metzgerei, die er dann erweitert und schließlich in eine Supermarktkette umgewandelt hat. Bei der Einweihung der neuen Anlage war Präsident Alberto Fernández anwesend.

Teure Staatsverschuldung

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