• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten


LAC-Bridgestone Argentina

Die Firma LAC hat mit der technischen Unterstützung von Bridgestone Argentina (die eine Reifenfabrik für Kfz betreibt) eine Investition von $ 200 Mio. in Angriff genommen, um eine neue Anlage zur Erneuerung von gebrauchten Reifen (“recapado”) in Deán Funes, Provinz Córdoba, einzurichten.

Es ist vorgesehen mit 1.000 Reifen pro Monat zu beginnen, und dann in einem Jahr bis auf 2.000 zu steigen. Dabei wird die Bandag-Technologie von Bridgestone verwendet.


Bioceres

Dieses lokale Unternehmen hat über seine US-Filiale Bioceres Crop Solutions ein Technologiepaket für Weizenaussaat von der US-Firma Arcadia Biosciences gekauft. Es handelt sich dabei um 94 gemeldete oder beantragte Patente für Weizen mit besserem Nährungswert.


Vicentin

Das neue Direktorium der Firma, das am 15. Oktober ernannt wurde, schlägt eine Lösung für die Firma vor, der vor vielen Monaten schon die Zahlungen eingestellt hat und einen Vergleich vor Gericht beantragt hat. Grundsätzlich besteht die Lösung in der Aufnahme eines neuen Partners, der frisches Geld besteuert, die Kontrolle des Unternehmens übernimmt, und in der Umwandlung eines Teils der Forderung der Gläubiger in Aktien. Gegenwärtig ist der Konzern weniger Wert, als was er schuldet, so dass er ein negatives Vermögen hat. Aber Vicentin hat eine Struktur und eine Erfahrung, die der Firma die Rückkehr zum Exportgeschäft von Getreide, Ölsaaten, Speiseöl und Sojamehl erlaubt, wo die Firma bis vor einigen Jahren zu den wichtigsten des Landes gehörte. Das Konkursgesetz von 1994, das sich am US-System inspirierte, sieht beim Konkursverfahren verschiedene Möglichkeiten vor, wie sie im Fall von Vicentin jetzt erwogen werden. Die Gläubiger, die zum allergrößten Teil Lieferanten von Sojabohne u.a. Produkten sind, haben ein Interesse an der Rettung der Firma. Was das Kontrollpaket betrifft, so sollen zunächst lokale Kapitalgeber gesucht werden. Doch wenn diese nicht in Erscheinung treten, kann auch an ausländische gedacht werden, wie u.a. die Schweizer Glencore, mit der Vicentin schon als Partner tätig gewesen ist. Vicentin ist in Schwierigkeiten geraten, nicht weil das Geschäft schlecht war, sondern weil die Firma zu stark expandierte und sich dabei übermäßig (auch teuer und kurzfristig) verschuldete.


Minera Aguilar

Dieser Bergbau in Jujuy, in dem seit 91 Jahren Zink, Blei und Silber gefördert wird, wird jetzt wegen Erschöpfung geschlossen. 2005 wurde die Firma von der Schweizer Glencore übernommen, die weltweit beim Metallhandel führend ist.


Moura

Die argentinische Filiale der brasilianischen Moura hat eine Investition von $ 450 Mio. in ihrer lokalen Batteriefabrik im Vorort Pilar angekündigt. Die Kapazität soll dabei um 20% auf 450.000 Batterien pro Jahr erweitert werden. Moura ließ sich 1997 in Argentinien nieder, zunächst mit einem Verteilungszentrum für Batterien, die aus Brasilien importiert wurden. 2011 wurde die Fabrik in Pilar errichtet, mit einer Anfangsinvestition von u$s 10 Mio. Die Firma liefert gegenwärtig Batterien für ca. 40% der gesamten lokal erzeugten Kfz. Außerdem importiert sie Batterien für verschiedene Zwecke.


Federico Contessi

Diese Werft in Mar del Plata, die sich dem Bau von Fischereischiffen widmet, erlebt Hochkonjunktur. Diese Woche hat sie ein Schiff von 21 Metern vom Stapel gelassen, das für ein lokales Fischereiunternehmen bestimmt ist, das noch zwei weitere Schiffe in Auftrag gegeben, die sich in Bau befinden. Dieser Kutter wird für den Fang von Garnelen engesetzt. Anwesend waren der Bürgerrmeister von Mar del Plata, Guillermo Montenegro, der Vorsitzende der Marinepräfekur, Anibal Moya, Deputierte und hohe Beamte. Die Werft hat noch Aufträge für 8 Schiffe, die die Auslastung auf zwei Jahre sichern, wobei die Belegschaft dieses Jahr um 70% erhöht wurde. Die Schiffe werden von lokalen Ingenieuren entworfen und das Unternehmen hat sich dem Programm Prodepro des Produktionsministeriums angeschlossen, das sich auf die zunehmende Aufnahme lokaler Lieferanten bezieht. Die Werft soll jetzt erweitert werden, um Fischereikutter von 75 Metern Länge zu bauen. Auch andere Werften in Mar del Plat sind gut beschäftigt. Das wird auf die gute Nachfrage nach Fisch, Garnelen u.dgl., und auch auf das Verbot des Importes gebrauchter Einheiten zurückgeführt.

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