• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

Volkswagen

Der für Südamerika verantwortliche VW-Direktor Pablo Di Si, und der Präsident der argentinischen Filiale, Thomas Owsianski, gaben bekannt, dass die Fabrik in General Pacheco ab dieser Woche eine zweite Schicht eingeführt hat, die die Rückkehr zur Arbeit von ca. 1.000 Arbeitnehmern erlaubt. Das hängt mit Aufnahme der Produktion des neuen SUV-Modells Taos zusammen, aber auch mit einer hohen Nachfrage für die Pick-up Amarok. Di Si wies darauf hin, dass die Firma sich bemühe, den Anteil von Teilen, die in Argentinien gefertigt werden, zu erhöhen, um auf diese Weise Importe zu ersetzen. In diesem Sinn finden Unterredungen mit über 100 lokalen Zulieferanten statt. Di Si und Owsianski gaben ebenfalls bekannt, dass VW einen Vertrag unterzeichnet habe, um in der Periode 2021-2025 400.000 Getriebe zu exportieren, die in der Fabrik in Córdoba erzeugt werden und zur normalen Produktion hinzukommen. Das stellt Einnahmen von ca. u$s 300 Mio. dar.

Josemaria Resources & Lundin

Die Tochtergesellschaft der kanadischen Bergbaufirma Lundin, benannt Josemaria Resources, hat eine Investition von über u$s 3 Mrd. in ein Bergbauprojekt für Kupfer und Gold, im Norden der der Provinz San Juan bekanntgegeben. Dabei wird eine Jahresproduktion (in Werten) von u$s 595 Mio. Gold, u$s 11 Mrd. Kupfer und u$s 31 Mio.

Silber angepeilt. Am Anfang ist eine Belegschaft von 3.000 bis 4.000 Menschen vorgesehen, die nach Beendigung der Investitionsperiode auf die Hälfte sinkt. Adam Lundin, Präsident der Gesellschaft erklärte sich sehr befriedigt, mit den Studien, die über das Projekt gemacht worden seien.

Walmart

Der Verkauf der argentinischen Filiale des US-Supermarktkonzerns Walmart, der wegen der Pandemie unterbrochen wurde, ist wieder aufgenommen worden. Die sogenannte “short list” der Kandidaten, die die Citibank aufstellt (die mit dem Verkauf beauftragt wurde) soll unmittelbar bekanntgegeben werden. Unter den Interessenten befinden sich der Investmentfonds Inverlat (Besitzer der Kette Havanna), Francisco de Narváez (der vor Jahren die Supermarktkette Tía besaß, und jetzt Supermärkte in Ecuador und Uruguay betreibt), die Brüder Papini mit Diego Solá Prats, und die Gruppe Werthein.

Barrick Gold

Der Präsident und Geschäftsführer dieses kanadischen Bergbauunternehmens, Mark Bristow, kündigte eine Investition von u$s 628 Mio. im Bergbau Veladero, Provinz San Juan, an, um die Lebensdauer bis 2030 zu verlängern. Der Ansporn für diese Entscheidung sei der hohe Goldpreis, da in Veladero außer Kupfererz auch Gold u.a. Metallerze ausgebeutet werden. Vom Investitionsbetrag entfallen u$s 219 Mio. auf die Periode 2020/2021 und u$s 409 Mio. auf die Jahre 2021/2031. Bristow erklärte, in 15 Jahren habe Barrick mit u$s 9,5 Mrd. zur argentinischen Wirtschaft beigetragen, und in den nächsten 13 Jahren sollen noch u$s 5 Mrd. hinzukommen. Noch in diesem Monat soll die Belegschaft von 3.310 Personen um weitere 430 erhöht werden.

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