Geschäftsnachrichten

Helmerich & Payne

Dieses US-Großunternehmen, das in den USA führend auf dem Gebiet der Erdölbohrungen ist, hat angekündigt, dass es u$s 33 Mio. für die lokale Firma Galileo beitragen werde, um sich als Aktionär zu beteiligen. Galileo erteilt der Firma zunächst einen Wechsel, der auf Dollar lautet und mit 5% jährlich verzinst wird, der in Aktien umgetauscht werden kann. H&P ist nicht nur interessiert, Bohrungen für Erdölunternehmen in Argentinien zu bieten, sondern auch die Technologie von Galileo, um Pressgas zu erzeugen, in den USA einzuführen.


Cencosud

Dieser multinationale Betreiber von Supermärkten, der in Argentinien mit den Marken Jumbo, Disco, Easy und VEA präsent ist, hat in Brasilien die Supermarktkette Giga für ca. u$s 100 Mio. gekauft. Dadurch wird der Konzern jetzt auch im Staat Sao Paulo tätig sein. Bisher hatte er Lokale in Bahía, Serguipe, Minas Gerais, Goia, Rio de Janeiro, Alagoas und Ceará. Brasilien steht bei Cencosud nach Chile und Argentinien an dritter Stelle. In Argentinien konzentriert sich Cencosud jetzt auf Easy, die Geschäfte, in denen Baumaterialien und Ausstattungen für Haushalte geboten werden. 2022 werden sechs neue Easy-Geschäfte eröffnet, und 2023 sollen es etwa noch mal so viele sein, so dass es insgesamt über 50 Easy-Geschäfte sein werden.


Smurfit Kappa

Dieses auf dem Gebiet der Schachteln u.a. Kartonverpackungen weltweit führende Unternehmen, mit Fabriken in den Vororten Bernal und Laferrere hat eine neuen Fabrik von der Firma Argenkraft gekauft, die sich im Westen der Stadt Buenos Aires befindet. Die Zunahme der Warenkäufe über Internet hat auch den Paketbedarf erhöht. Die Verpackungen aus Pappe u.dgl. werden nach Gebrauch wieder zu Pappe gemacht, so das kein Umweltproblem wie bei Kunststoffen entsteht.


Mercado Libre

Dieses Unternehmen, das sich mit Handel über Internet und Paketvertrieb befasst, hat bekanntgegeben, dass es in diesem Jahr 14.000 neue Arbeitsplätze in Lateinamerika schaffen werde. 5.200 entfallen auf Mexiko, 4.000 auf Brasilien, 2.400 auf Argentinien, 1.200 auf Kolumbien, 1.000 auf Chile und 200 auf Uruguay. Die Firma sieht vor, Ende dieses Jahres eine Gesamtbelegschaft von 44.000 Personen zu haben. 60% der neuen Arbeitsplätze entfallen auf Logistik, 30% auf die technologische Abteilung und 10% auf das kommerzielle Gebiet. In Argentinien soll die Belegschaft dieses Jahr um 26% erhöht werden.

Alto Palermo

Dieses große Shopping-Center im gleichnamigen Stadtbezirk, das der Firma IRSA gehört, die Eduardo Elzstain kontrolliert, hat ein Investitionsprogramm von u$s 45 Mio. in Angriff genommen, von denen u$s 25 Mio. IRSA entfallen und u$s 20 Mio. auf die verschiedenen Mieter der Lokale. Es handelt sich einmal um eine Erweiterung von 5.000 qm auf einem Grundstück, das neben dem Shopping liegt, dann um ein neues Gastronomiezentrum im Stil von Mercat, mit Terrassen im Freien, und schließlich um allgemeinen Verbesserungen. Was Gastronomie betrifft, sollen jetzt außer den bestehenden Fast-food-Ketten McDonald's, Mostaza und Wendy, Gourmet-Restaurants hinzukommen.


Tetra Pak

Dieses Unternehmen schwedischen Ursprungs, das besondere Verpackungen aus Karton, Aluminium und Polyethylen herstellt, hat eine Investition von E 30,2 Mio. (gleich u$s 31,6 Mio.) angekündigt, die vornehmlich dazu bestimmt ist, die Kapazität der Fabrik in La Rioja um 30% zu erhöhen. Diese Fabrik beschäftigt 200 der 500 Arbeitnehmer, die das Unternehmen landesweit hat. Die Investition ist auch darauf ausgerichtet, die Kosten zu verringern.


Mastellone

Dieses auf dem Gebiet der Milchindustrie mit Abstand führende Unternehmen, das mit der Marke “La Serenísima” auftritt, weist im 1. Quartal 2022 einen Verlust von leicht über einer Milliarde Pesos auf. Im ganzen Jahr 2021 wies das Unternehmen einen Verlust von $ 2,3 Mrd. aus, und 2020 einen von $ 2,3 Mrd. Die Leitung der Firma weist darauf hin, dass der Dauerverlust darauf zurückzuführen sei, das ihr nicht erlaubt werde, Kostenerhöhungen auf die Preise abzuwälzen. SanCor, das seinerzeit zweitgrößte Unternehmen der Branche, geriet schon vor Jahren in eine tiefe finanzielle Krise, und musste Teile des Unternehmens abgeben und sich drastisch verkleinern. All dies dementiert die Auffassung von Handelssekretär Feletti, dass die Unternehmen zu viel verdienen.


YPF

Das staatlich durch Kapitalmehrheit kontrollierte Erdölunternehmen wies im 1. Quartal 2022 einen Gewinn von $ 26,42 Mrd. aus, der sich mit einem Verlust von $ 2,25 Mrd. in der gleichen Vorjahresperiode vergleicht, wobei die Produktion von Erdöl und Gas um 16% stieg. Die Bruttoeinnahmen lagen, in Dollar umgerechnet, bei u$s 3,63 Mrd., 37,5% über der gleichen Vorjahresperiode.


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