• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

Globant & Assa

Das in Argentinien gegründete Informatikunternehmen Globant hat das lokale Unternehmen der Branche, ASSA (gA), kontrolliert von Ricardo Wagmaister, für u$s 74,5 Mio. gekauft, davon u$s 45 Mio. in bar und u$s 17 Mio. in 2 Jahren, wobei dann noch bis zu u$s 12,5 Mio. hinzukommen, die mit dem Umsatz und dem Gewinn von Assa bis Ende Jahr zusammenhängen. Globant wurde 2003 mit einem Anfangskapital von u$s 5.000 von Martín Umarán und Partnern gegründet, und hatte danach einen rasanten Aufschwung. Die Belegschaft umfasst 12.500 Personen, und die Firma hat 40 Büros in 16 Ländern.

Globant hatte vorher schon 14 Unternehmen der Branche aufgekauft, so dass die Firma eine Vielfalt von Diensten bietet, die mit der Informatik zusammenhängen. Globant kotiert auch an der Börse von New York, und hat einen Börsenwert von u$s 7,1 Mrd. 65% mehr als ein Jahr zuvor. Globant befasst sich mit dem Aufbau von großen unternehmerischen Informatiksystemen, arbeitet mit Oracle und SAP zusammen, und hat unlängst auch eine Sonderabteilung für künstliche Intelligenz und Robotik entwickelt. ASSA beschäftigt 1.100 Personen und ist zu einem Drittel in Argentinien und zu zwei Dritteln in anderen lateinamerikanischen Ländern tätig.

Mercedes Benz

Die argentinische Tochtergesellschaft der deutschen Daimler Benz, mit Fabrik im Bezirk La Matanza (im Teil, der Virrey del Pino bennant wird), nahe der Bundeshauptstadt, hat den Export einer weiteren Partie des Sprinter nach den Vereinigten Staaten angekündigt. Diese Partie kommt zu den 10.000 Sprinter hinzu, die schon in den letzten Jahren exportiert wurden. Was jetzt exportiert wird, sind Chassis dritter Generation, die erlauben Karosserien einzusetzen, die dem Wunsch der Kunden entsprechen.

Shell & TGS

Die lokale Filiale der britisch-niederländischen Shell hat mit dem Betreiber der Gasleitungen, die von Patagonien und Neuquén nach Buenos Aires führen, TGS (Transportadora de Gas del Sur) den Bau einer Anlage zur Behandlung von Gas in Bajada de Añelo, im Gebiet von Vaca Muerta, vereinbart. Die Anlage ist für Dehydrierung, Filterung und Messung des Gases bestimmt, und soll eine Kapazität von einer Million Cbm täglich haben. Die Kosten der Anlage wurden auf u$s 7 Mio. veranschlagt. TGS übernimmt dabei den Gastransport (“midstream”), was den Bau einer Gasleitung von 150 km bedeutet. Shell kann auf diese Weise die Förderung erweitern, die sie zusammen mit YPF betreibt.


Shell hat sich vor einigen Jahren in Argentinien aus dem “Downstream” (Raffinerien und Tankstellen) zurückgezogen und ist in den “Upstream” (Forschung, Förderung und Transport) eingestiegen. Das traditionelle Geschäft von Shell wurde an eine brasilianische Firma verkauft, die vorläufig noch Tankstellen mit dem Namen Shell betreibt.

Toyota

Dieses japanische Kfz-Unternehmen, mit Fabrik in Zárate, nördlich der Bundeshauptstadt, hat eine Partie seiner Pick-up Hilux nach El Salvador exportiert, und damit seit Beginn dieser Exporte schon eine Million Einheiten dieses Modells exportiert. Seit die Fabrik 2015 erweitert wurde, wurde die Hilux schon an 23 verschiedene Staaten von Lateinamerika und der Karibik geliefert.

Im Blickfeld: Covidioten und Nazioten

Von Stefan Kuhn

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