Geschäftsnachrichten

Pampa Energía

Dieser Kraftwerkbetreiber hat einen Kredit von u$s 20 Mio. von der Bank HSBC erhalten, der für die Erweiterung des Parks von Windstromanlagen “Pampa Energía” in Coronel Rosales, Provinz Buenos Aires, bestimmt ist. Es handelt sich konkret um 18 neue Windstromanlagen, die eine zusätzliche Kapazität von 287 MW beisteuern. Die bisherige Kapazität der drei Windparks von Pampa Energía beträgt 206 MW.


Señorial

Die lokale Filiale der mexikanischen Rotoplas hat eine neue Fabrik im Industriepark von Pilar eingeweiht, in der sie Thermotanks der Marke Señorial herstellen wird, die für den Binnenmarkt und auch für den Export bestimmt sind. Es handelt sich um eine Investition von u$s 5 Mio., mit einer Belegschaft von ca. 200 Arbeitnehmern, womit die Firma insgesamt 750 Personen beschäftigt. Die neue Fabrik hat eine Kapazität von 1,5 Mio. Thermotanks pro Jahr, wobei die lokale Nachfrage insgesamt zwischen 800.000 und einer Million pro Jahr liegt. Señorial hat eine Beteiligung von ca. 40% am Binnenmarkt.


Chevron

Dieses US-Erdölunternehmen, das in Argentinien im Gebiet von Vaca Muerta eine hervorragende Stellung einnimmt, hat jetzt ein zusätzliches Gebiet von 282,2 Quadratkilometern von der Provinz Neuquén erhalten, um die Forschung und Förderung von nicht konventionellem Erdöl und Gas (“shale & tight” Erdöl und Gas) zu erweitern. Dies stellt zunächst eine Investition von u$s 88 Mio. dar.


Genneia

Dieser größte lokale Betreiber von Stromanlagen mit erneuerbaren Energiequellen hat bei der letzten Ausschreibung die Priorität bei der Stromlieferung für zwei neue Projekte erhalten: den Solarpark Tocota, in San Juan, und den Windpark Elbita, in Tandil. Beide summieren eine Kapazität von 163,5 MW und stellen eine Investition von u$s 200 Mio. dar. In 5 Jahren hat Genneia schon u$s 1,2 Mrd. investiert, und eine Kapazität von 784 MW geschaffen, zu denen jetzt 163,5 MW hinzukommen. Außerdem befindet sich ein weiterer Solarpark in Ullum, Provinz San Juan, von 80 MW, in Bau. Die Kraftwerke auf der Grundlage erneuerbarer Energien erhielten 2017 einen starken Impuls, wurden dann in den folgenden Jahren aus finanziellen Gründen langsamer vorangetrieben. Denn diese Kraftwerke erfordern eine Subvention für den Bau und dann für den erzeugten Strom. Dennoch war der Schwung so stark, dass viele Projekte weitergeführt wurden.


Big Bloom S.A.

Diese rein lokale Firma der Bekleidungsindustrie, die mit den Marken Wanama und John Cook auftritt, ist wieder auf Expansionskurs. 2018 war das Unternehmen zahlungsunfähig geworden, und kurz danach hat es einen Vergleich vor Gericht gemeldet. Nachdem jetzt die finanzielle Lage wieder geregelt wurde, hat die Firma die Erweiterung ihrer Vertriebskanäle und eine Erhöhung der Belegschaft und der Zulieferanten angekündigt. Außerdem studiert sie neue Investitionen, um die Produktion zu erhöhen. Das Unternehmen profitiert von der faktischen Importschließung für Bekleidung.


Aluar

Dieses lokale Unternehmen, kontrolliert von der Familie Madanes, das ein großes Aluminiumwerk in Puerto Madryn, Provinz Chubut, betriebt, hat eine Investition von u$s 130 Mio. bekanntgegeben, die für die vierte Etappe des Windstromparks bestimmt ist, der etwa 20 km entfernt liegt. Es sollen 18 Windgeneratoren von insgesamt 4,5 MW eingerichtet werden. Gegenwärtig verfügt Aluar schon über 45 Windstromgeneratoren, die insgesamt eine Leistung von 165 MW haben. Aluar hat ein Projekt in Gang gesetzt, um die Aluminiumproduktion um 106.000 Tonnen und die Exporte um u$s 250 Mio. zu erhöhen. Die Aluminiumproduktion ist sehr elektrointensiv. Aluar bezieht den Strom schon aus einem eigenen Wasserkraftwerk in der Andengegend, das jedoch nur einen Teil des Strombedarfs deckt.


BASF

Dieses deutsche Chemieunternehmen, das weltweit eine führende Rolle hat, und auch in Argentinien vertreten ist, hat über ihre Abteilung für Landwirtschaft ein Zentrum für technologische Entwicklung in Rojas, Provinz Buenos Aires, eingeweiht, das eine Investition von 188 Mio. Pesos beansprucht hat, sich auf einem Gelände von 65 h ausdehnt, über Büroräume von 1.000 qm verfügt, und mit einem hochmodernen Laboratorium ausgestattet ist, das sich mit der Entwicklung von Samen und Chemikalien für die Landwirtschaft befasst.


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