• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

Vicentin

Diese Firma, die die Gläubiger einberufen hat und jetzt von einer gerichtlichen Entscheidung abhängt, hat ihre Jahresbilanz zum 31. Oktober 2019 bekanntgegeben, die mit einem Verlust von $ 52 Mrd. abschließt, wobei das Nettovermögen um $ 17,5 Mrd. negativ ist. Als die Firma im Februar das gerichtliche Verfahren einleitete, wies sie Schulden für fast $ 100 Mrd. aus. Der Banco Nación schuldete das Unternehmen u$s 300 Mio., und sechs ausländischen Banken u.a. insgesamt u$s 530 Mio. Die Firma hatte einen Jahresumsatz von über u$s 4 Mrd. erreicht und war auf dem Gebiet der Verarbeitung von Sojabohne und des Exportes von Getreide und Ölsaaten eine der führenden. Vicentin hatte unlängst einen Schlachthof verkauft und beabsichtigte angeblich, weitere Tochterunternehmen zu veräußern. Das hat der Richter jedoch sofort verboten, weil dabei eventuell das Vermögen, mit dem die Schulden gezahlt werden sollen, den Aktionären zugute kommt.

Coca Cola

Diese Firma hat zusammen mit ihren lokalen Fabrikanten und Vertreibern (Arca Continental, Coca Cola Andina, Femsa und Reginald Lee) ein Programm von $ 770 Mio. in Angriff genommen, um 25.000 Einzelhandelsgeschäfte im ganzen Land, die wegen Pandemie, Quarantäne und Rezession geschlossen hatten, ihre Tätigkeit wieder aufnehmen können. Coca Cola muss die Verkaufskanäle erhalten, um eine Einbuße ihres Umsatzes zu vermeiden.

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