• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

Vom 7.2. bis 14.2.

Vicentin

Dieser große Verarbeiter von Ölsaaten und Exporteur von Getreide und Ölsaaten, hat eine Gläubigereinberufung (“concurso preventivo”) vor Gericht gefordert. Die Gesamtschuld beträgt umgerechnet u$s 1,3 Mrd. Der größte Gläubiger ist die Banco Nación, die der Firma Kredite für insgesamt $ 18 Mrd. erteilt hat. Doch auch die staatliche BICE-Bank (Banco de Inversión y Comercio Exterior) hat Vicentín Kredite erteilt, und ebenfalls die Banco Ciudad und die BAPRO. Staatsbanken haben somit über $ 21 Mrd. geliehen. Vicentin hatte versucht, sich mit den Gläubigern über einen Zahlungsplan zu einigen. Doch als die Firma Gagiardo einen Konkursantrag vor Gericht stellte, blieb Vicentin nichts anderes übrig, als einen Vergleich vor Gericht zu erreichen. Es ist fraglich, ob das Unternehmen weiter tätig sein kann.


Mostaza

Diese Fast-Food-Kette, die ein rein argentinisches Unternehmen ist, sieht für 2020 die Öffnung von 15 Lokalen vor, die eine Investition von u$s 25 Mio. darstellen. Dabei sollen um die tausend Arbeitsplätze geschaffen werden, und Mostaza steigt bei den Fast-Food-Ketten nach McDonald’s auf den zweiten Platz auf, was Zahl der Lokale betrifft. Der Leiter und Gründer der Firma, Cristián Galdeano, wies darauf hin, dass das Unternehmen 2019 Rentabilität verloren haben, aber dennoch das Netz der Lokale ausgeweitet habe. Bis Ende 2022 soll die Kette insgesamt 200 Lokale im ganzen Land haben, davon viele eigene, und andere, die mit der Marke und Art dieser Firma arbeiten und eine Gebühr bezahlen.


Oracle

Diese vor 40 Jahren in San Francisco, USA, gegründete Softwarefirma, die seit 30 Jahren auch in Argentinien tätig ist, hat jetzt hier ein bedeutendes Expansionsprogramm in Angriff genommen. Die Firma ist schon vom Verkauf konkreter Informatikprogramme auf den von intelligenten Dienstleistungen übergegangen, auch für sogenannte “Wolkendienste”, was sich auf die Speicherung von Daten in sicherer Form außerhalb eines Unternehmens bezieht. Der lokale Geschäftsführer Augusto Fabozzi, wies darauf hin, dass die Tätigkeit der Firma wenig von der kurzfristigen Konjunktur beeinflusst werde. Von den 670 Angestellten sind 200 für den Export dieser Dienstleistungen tätig. Z.B. betreibt die argentinische Filiale die Logistik der mexikanischen Bimbo. Unter den lokalen Kunden befinden sich Arcor, Telecom, die Banken Galicia und Santander, Acindar, DirectTV und Frávega.


Roque Vasalli

Diese traditionelle und große lokale Fabrik von Erntemaschinen, die eine schwere Krise erlebt und vor über einem Jahr stillgelegt wurde, hat im Januar die Fabrikation wieder aufgenommen. Sie hat auch angekündigt, wieder den Jahrsumsatz von u$s 30 Mio. erreichen zu wollen, den das Unternehmen vor einigen Jahren hatte. Im Januar erhielt Vasalli einen finanziellen Beitrag von der Firma “Emprendimientos estratégicos”, die finanzielle Mittel verwaltet, um sie für Krisenunternehmen einzusetzen, die gute Aussichten haben. Héctor Sandoya, kommerzieller Geschäftsführer der Firma , erklärte, Vasalli sei das einzige lokale Unternehmen, das Erntemaschinen von internationaler Qualität, mit einem Anteil von 80% an lokalen Teilen, herstellen kann. Außer der Marke Vasalli erzeugt die Firma auch Produkte unter dem Markennamen Don Roque.


Zürich

Diese bedeutende Versicherungsgesellschaft (die vor einigen Jahren auch die lokale “La Buenos Aires” übernommen hat) hat bekanntgegeben, dass bei ihrer Förderung von innovativen Unternehmen (“startups”) innerhalb des Systems “Zurich Innovation Championship”, die Firma Deep Agro der Gewinner war. Es handelt sich um ein Unternehmen, das geschaffen wurde, um Probleme der Landwirte mittels künstlicher Intelligenz und “Computer Vision” zu lösen.

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