• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

(Vom 22.3.19 bis 29.3.19)

Tenaris

Dieser Konzern, der die Stahlröhrenfabriken von Techint umfasst (von denen die erste die in Campana, nördlich der Bundeshauptstadt, ist), hat eine weitere Fabrik von nahtlosen u.a. Stahlröhren gekauft. Es handelt sich um die US-Firma Ipsco Tubularis Inc., eine Tochtergesellschaft einer russischen Firma. Der Kaufpreis betrug u$s 1,2 Mrd. Die Kapazität der Fabrik beträgt 400.000 Jato bei nahtlosen Röhren und eine Million bei Röhren mit geschweißter Naht.. Es fehlt noch die Zustimmung des US-Amtes für Konkurrenzschutz. Paolo Rocca, Vorsitzender des Techint-Konzerns, wies darauf hin, das es sich um einen weiteren Schritt handle, um die vor 15 Jahren eingeleitete Präsenz in den USA auszubauen.

Aerolíneas Argentinas

Dieses staatliche Luftfahrtunternehmen teilt mit, dass für dieses Jahr eine Ersparnis von 20 Mio. Litern Treibstoff im Wert von ca. u$s 12 Mio. vorgesehen sei. Die Treibstoffausgaben stellen etwa 30% der Gesamtausgaben dar. AA hat schon 2017 ein “Programm für Treibstoffeffizienz” in Gang gesetzt, das viele Aspekte des Themas umfasst und sich dieses Jahr voll auswirkt.


DAPSA

Dieses Unternehmen, das eine Raffinerie und ein Tankstellennetz betreibt und zum Konzern Compañía General de Combustibles gehört, hat einen Investitionsplan von u$s 30 Mio. angekündigt, um das Tankstellennetz zu verbessern und auszuweiten. Generaldirektor Pablo Arnaude und Verkaufsdirektor Hugo David, erklärten, dass das Netz sich aus den Tankstellen der aufgelösten Oil Combustibles (vom K-Unternehmer Cristóbal López) und anderen zusammensetze, die keine Marke hatten (sogenannte “weiße”), die von Dapsa versorgt wurden. Dapsa ist seit 15 Jahren auf dem lokalen Markt anwesend, vornehmlich mit Transport und Vertrieb von Benzin und Dieselöl.


YPF Luz

Diese Tochtergesellschaft des staatlich kontrollierten Erdölunternehmens YPF, die Kraftwerke umfasst, errichtet gegenwärtig eine Stromanlage mit Windkraftwerken in Azul, Provinz Buenos Aires. Das Projekt sieht insgesamt eine Investition von u$s 200 Mio. vor, und die Kapazität soll 172 MW erreichen. Teile für die Türme, auf denen die Energieanlagen montiert werden, sind diese Woche im Hafen von Bahía Blanca eingetroffen. Es handelt sich um 5.000 Tonnen für die ersten 9 Windmühlen von den vorgesehenen 40. Außerdem hat YPF Luz den Bau einer Anlage von Windkraftmühlen in Manantiales Behr, Provinz Chubut, in Angriff genommen, wo die Firma schon einen ersten Windkraftpark in Betrieb hat. Es handelt sich jetzt um eine Investition von u$s 60 Mio. für eine Kapazität von 58 MW in einer ersten Etappe, die dann in einer zweiten auf 90 MW erhöht werden soll. Weitere u$s 40 Mio. sollen dann noch für die Errichtung einer Hochspannungsleitung aufgewendet werden.


Swift

Der brasilianische Konzern Minerva, der in Argentinien die Schlachthöfe von Swift übernommen hat, beabsichtigt, den von Venado Tuerto, Provinz Santa Fé, der 2012 (als der Rindfleischexport kontingentiert wurde) geschlossen wurde, wieder in Gang zu setzen, angeblich schon im Mai. Vor der Schließung beschäftigte dieser Schlachthof um die 500 Menschen. Jetzt sollen es zunächst 150 sein. Swift ist der erste lokale Schlachthof, der jetzt Rindfleisch nach den USA exportiert hat, als dieser nach 17 Jahren wieder zugelassen wurde. Minerva zählt auch mit Schlachthöfen in Pontevedra, Berazategui (südlich der Bundeshauptstadt), Jesús María (Córdoba) und Villa Gobernador Galvez (bei Rosario). In Brasilien betreibt der Konzern 11 Schlachthöfe, in Paraguay 6, in Uruguay 3 und in Kolumbien einen.

0 vistas

© 2019 Tageblatt - All rights reserved

  • White Twitter Icon
  • White Facebook Icon
  • White Instagram Icon