• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

(Vom 27.9. bis 4.10.)

Kimberley Clark

Die lokale Tochter der gleichnamigen US-Firma hat die Schließung ihrer Fabrik im südlichen Vorort Bernal angekündigt, in dem sie Toilettenpapier und Küchenpapierrollen, Servietten u.a. Podukt der Marken Kleenex und Scott erzeugte. Die Belegschaft beträgt 200 Personen. Die Fabrik war 1904 von der Compañía General de Fósforos gegründet worden, wurde dann unter dem Namen Papelera del Plata unabhängig und wurde schließlich 1997 an Kimberley Clark verkauft. Die Firma gab bekannt, dass sie sich jetzt auf die Fabrikation von Windeln in ihren anderen zwei Fabriken, eine in Pilar und die andere in San Luis, konzentrieren wird, die eine Gesamtbelegschaft von ca. 1.000 Personen haben.


Genneia

Dieser Kraftwerkbetreiber, der führend auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ist, hat die Genehmigung erhalten, um die zweite Etappe seines Windenergieparks bei Puerto Madryn, Provinz Chubut, in Betrieb zu nehmen, womit die Kapazität um 150 MW auf 220 MW steigt. Die Firma hat für dies u$s 320 Mio. investiert. Die Anlage befindet sich auf einem Gelände von 6.000 ha, und hat 62 Windanlagen für Stromerzeugung. Dank stän-digem starken Wind wird die Anlage 987.000 MWSt. jährlich liefern können, was im Vergleich zu einem Wärmekraftwerk bedeutet, dass 495.000 Tonnen CO2 weniger pro Jahr in die Luft abgestoßen werden. Es handelt sich um einen effektiven Beitrag zur Verhinderung des Klimawandels.


Newsan

Dieser führende Fabrikant von elektrischen Haushaltsgeräten und Elektronikprodukten, der besonders in Feuerland eine starke Präsenz hat, hat jetzt den Vertrieb von Fahrrädern aufgenommen, gemeinsam mit der chinesischen Fujita, der größte Fahrradproduzent der Welt. Der Akzent wird auf sogenannte “mountain bikes” gesetzt, die für große Entfernungen und schwierige Gelände geeignet sind. Die Fahrräder werden unter der Marke Battle verkauft. 2017 hatte Newsan begonnen, Fahrräder der Marke Philco zu verkaufen, ab letzten Juni auch mit elektrischem Antrieb.


Coto

Alfredo Coto, der diese Supermarktkette kontrolliert, kündigte die Einführung eines Systems des Internet-Handels nach dem Vorbild von Amazon an, um in Argentinien mit Mercado Libre zu konkurrieren. Das soll in sechs Monaten beginnen. Die Ankündigung erfolgte anlässlich der Neueinweihung eines Supermarktes im Stadtviertel Belgrano, für die die Firma u$s 6,5 Mio. investiert hat. Die Geschäfte, die über die Coto-Plattform erfolgen, werden die Garantie des Coto-Konzerns haben.

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