• Argentinisches Tageblatt

Geschäftsnachrichten

(Vom 16.8. bis 23.8.)

Coto

Diese Supermarktkette, gegründet und kontrolliert von Alfredo Coto, der ursprünglich Metzger war, hat eine Investition von u$s 25 Mio. in ein Schlachthaus angekündigt, um den Rindfleischexport durch Zunahme der Schlachtungen von 15.000 auf 20.000 Rinder täglich zu erhöhen. Besonders sollen die Filialen in China (Coto Shanghai), Deutschland, Chile und Dubai stärker mit Fleisch versorgt werden. 2018 hatte Coto den Schlachthof Fricop, bei Rosario, gekauft, der für den Export (mit Ausnahme der USA) zugelassen ist, und jetzt erweitert werden soll. Coto betreibt auch den Schlachthof Famaba, im Vorort La Matanza. Coto hat 120 Hiper- und Supermärkte, und Selbstbedienungsläden in Argentinien, exportiert aber auch Rindfleisch, und erhielt dabei eine große Hilton-Exportquote.


YPF

Der Präsident des staatlich kontrollierten Erdölunternehmens YPF, Miguel Gutierrez, wies in einem Artikel in der Zeitung “La Nación” darauf hin, dass die Kosten der Förderung von nicht konventionellem Gas im Gebiet von Vaca Muerta stark gesunken seien. 2015 kostete jede nicht konventionelle Bohrung u$s 34 Mio., und jetzt seien es nur u$s 9 Mio. Der Gaspreis liege in Argentinien bei u$s 3,5 je Mio. BTU, kaum höher als der von u$s 3 der Vereinigten Staaten. In Brasilien zahle die Industrie durchschnittlich u$s 10 je Mio. BTU, und in Chile u$s 7. Das verleihe der argentinischen Industrie einen Konkurrenzvorteil. Abgesehen von Vaca Muerta stehe YPF kurz vor Durchführung eines Programms der tertiären Förderung von Erdöl und Gas im ganzen Land, womit Lager, die eine abnehmende Produktion aufweisen, wieder mehr produzieren. Als primäre Förderung wird diejenige bezeichnet, die ohne künstlichen Druck erfolgt, als sekundäre diejenige, die die Einspritzung von Wasser mit hohem Druck erfordert, so dass das Erdöl an die Oberfläche gelangt. Und bei der tertiären Förderung geht es um Restbestände im Lager, deren Förderung eine besondere Technologie erfordert, die YPF bisher nicht hatte.


Gangfeng Lithium

Dieses chinesische Unternehmen hat einen Beitrag von u$s 160 Mio. am Lithium-Bergwerk Caucharí Olaroz (Provinz Jujuy) angekündigt, womit ihre Beteiligung auf 50% steigt. Die andere Hälfte des Unternehmens entfällt auf Lithium Americas Corporation, die an der Börse von Toronto, Kanada, kotiert. Gangfeng ist weiltweit einer der größten Lithiumproduzenten. 20|18 hatte diese Firma die Beteiligung von 37,5% an diesem Projekt von der chilenischen SQM gekauft.


BASF

Die lokale Filiale dieses führenden deutschen Chemieunternehmens hat die Auslese von jungen Studenten als Praktikanten im Rahmen des zweiten Teils der Praktikantenrunde 2019 eingeleitet. Aufgenommen werden Studenten, die die Hälfte folgender Karrieren absolviert haben. Rechtswissenschaften, Ingenieure, Unternehmensverwaltung, Wirtschaft, Marketing, Buchhalter, Außenhandel, öffentliche Beziehungen, Kommunikation u.dgl. Die Interessenten müssen auch gute Englischkenntnisse haben. Die Studenten können ihren Antrag über Internet stellen (bei der Sparte “Carreras” von BASF, oder über das Portal Zona Jobs).


Kaeser Compresores

Diese deutsche Firma hat in Argentinien ihre neuen Anlagen für Energieerzeugung, unter dem Namen KARG, auf den Markt gebracht, die aus Deutschland importiert werden. Dabei ist eine Investition von $ 50 Mio. in den Jahren 2019 und 2020 vorgesehen. Das Modell “Premium Power” bietet von 10 bis 780 KVA.

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