• Argentinisches Tageblatt

Effizienter Energieeinsatz

Argentinische Unternehmen werden von deutschen Fachleuten über den optimalen Energiekonsum belehrt. Das Programm wird zu 100% vom deutschen Staat finanziert.

  • Gebäude: Grundlagen der Energiestrategie. Wie in Argentinien, verbrauchen auch in Deutschland die Gebäude einen hohen Teil des Energiekonsums: 35% . (Quelle: BMWi). Deshalb ist der Baubereich eine der Grundlagen der Energiewende, die für 2020 angestrebt wird und darin besteht, dass 20% des Energiekonsums der Gebäude von erneuerbaren Quellen stammt, wobei auch neue Gebäude hinzukommen, die frei von Emissionen von CO2 sind. Gleichzeitig wird versucht, den primären Energiekonsum in Gebäuden bis 2050 um 80% zu verringern.

  • Unentgeltliche Ausbildung für argentinische Unternehmen: Wegen ihrer großen Beteiligung an der Energienachfrage sind die Gebäude ein zentraler Aspekt für jegliches Projekt über Energieersparnis oder energetische Transition. In diesem Sinn organisiert die Deutsch-Argentinische Industrie und Handelskammer (AHK Argentina) eine Delegation, mit dem Zweck der Ausbildung und der Geschäfte auf dem Gebiet der Energieeffizienz in Gebäuden, die für Ingenieure, Vermittler von Energie, “building managers”, Architekten, Berater u.a. bestimmt sind. Das Programm ist maßgeschneidert für den argentinischen Energiebereich und stellt keine Kosten für die Beteiligten dar.

  • Know how: das Wertschöpfung mit sich bringt. Die Unternehmen werden Zugang zu einer intensiven Ausbildung haben, die technische Besuche bei Referenzprojekten für Energieeffizienz, “networking” mit deutschen Unternehmen, internationalen Experten, sowie Ausbildung über die Rahmenordnung für Energieeffizienz in deutschen Gebäuden einschließt. Auf diese Weise werden sie Gelegenheit haben, an Ort über die Einführung effizienter Technologien zu erfahren, auch über die Entwicklung der Energieeffizienz in deutschen und EU-Gebäuden, und auch Information über die letzten technologischen und methodologischen Tendenzen erhalten.

  • Energiewende: Erfolgserfahrung. Verringerung um 40% des Ausstoßes an Treibhausgas für 2050, Schließung sämtlicher Atomkraftwerke bis 2022 und Beteiligung von 40% bis 45% der erneuerbaren Energien an der gesamten Energieerzeugung, sind die vier Ziele der deutschen Übergangsperiode für Energie. Mit diesen Zielen steigt Deutschland als Referent bei Energie auf, ideal für Fachleute auf diesem Gebiet, die ihre Ausbildung beschleunigen wollen.

  • Energieeffizienz: Die Nachfrage nach Energie wächst seit Jahren, und es handelt sich um eine Tendenz, die keine Anzeichen der kurz- oder mittelfristigen Umkehr aufweist. Wenn man dies zum begrenzten Charakter der Energiequellen addiert, dann liegen die Lösungen nicht nur bei den Energieressourcen, sondern bei Mitteln um den Energiekonsum zu optimieren. Was die Auswirkung betrifft, so erhöht die Effizienz die Zuverlässigkeit und die Widerstandsfähigkeit des elektrischen Netzes, sondern sie schafft Ersparnisse, und neue Arbeitsplätze.

  • Digitale Potenz: Die Digitalisierung bietet ein großes Potential für die haltbare Entwicklung in der Bauwirtschaft.Verschiedene digitale Mittel für die Planung, die Durchführung und die Betreibung von Gebäuden erlauben ihre energetische Optimierung.

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