• Argentinisches Tageblatt

Argentinische Woche in Kürze

(Vom 1.11. bis 8.11.)

Der Dollarkurs schloss am Mittwoch zu $ 63,26, gegen $ 63,42 eine Woche zuvor. Doch in den Wechselstuben lag der Kurs allgemein niedriger, bis zu $ 61. Der Devisenmarkt lag letzte Woche unter Angebotsdruck, und die ZB musste Devisen kaufen, um einen Kursrückgang zu verhindern. Allein am Dienstag kaufte die ZB u$s 130 Mio., bei einem Gesamtumsatz von u$s 347,8 Mio. Der lokale Schwarzkurs lag bei $ 65, und der Kurs, der sich bei Überweisungen über Kauf den Staatstiteln hier und Verkauf in New York ergibt (“contado con liqui”) erreichte $ 78,5. Der Zinssatz der Leliq wurde am Dienstag auf 64,94% gesenkt, und liegt somit um 3 Prozentpunkte unter Ende Oktober. Die ZB-Reserven lagen am Dienstag bei u$s 43,38, gegen u$s u$s 43,27 am Mittwoch der Vorwoche. Der Rofex-Terminkurs lag zum 31.8.20 bei $ 83,75, was einen Zinssatz von 51,02% zum Ausdruck bringt.

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Der Merval-Aktienindex der Börse von Buenos Aires lag am Dienstag um 13,29% über der Vorwoche, womit er jetzt um 21,71% über Ende 2018 liegt.

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Die Staatstitel verzeichnen in einer Woche zum Dienstag eine betonte Baisse. Die Entwicklung war im Einzelnen wie folgt: Argentina 2022: -2,65%; Argentina 2021: -2,17%; Argentina 2026: -2,31%; Argentina 2046: -1,70%; Bonar 2024: -0,40%.

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Gold wurde in Buenos Aires (Banco Ciudad) am Dienstag bei 24 Karat zu $ 2.795,46 pro Gramm gehandelt., gegen $ 2.997,63 in der Vorwoche.

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Die Geldmenge, definiert als monetäre Basis (Banknoten im Umlauf plus Bankdepositen bei der ZB) stieg in 12 Monaten zum 1.11.2019 um 16,48%, bei einer Zunahme von 8,40% in den letzen 30 Tagen. In 12 Monaten stieg der Notenumlauf in Händen des Publikums um 24,81%, während die Depositen bei der ZB nur um 5,72% zunahmen. Das monetäre Aggregat M2 (Banknoten im Umlauf plus Giro- und Spardepositen), das sich auf Zahlungsmittel im weiteren Sinn bezieht, stieg in 12 Monaten um 27,28%.

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Die gesamten Pesodepositen der Banken stiegen in 12 Monaten zum 1.11.19 um 16,14% auf $ 3,29 Bio., und die gesamten Pesokredite nahmen um 14,01% auf $ 1,90 Bio. zu. Bei einer Inflation von über 50% stellt dies einen bedeutenden realen Rückgang dar. Die Dollardepositen gingen in 12 Monaten um 30,74% auf u$s 21,64 Mrd. zurück, und die Dollarkredite sanken um 23,59% auf u$s 12,07 Mrd.

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Im Oktober wurden 32.432 neue Kfz in das offizielle Register eingetragen, 33,23% weniger als im gleichen Vorjahresmonat und 10,21% weniger als im September, teilte der Agenturenverband Acara mit. Diese Zahl entspricht den Verkäufen der Agenturen an ihre Kunden. In 10 Monaten 2019 wurden 412.412 Einheiten eingetragen, 43,89% unter dem Vorjahr. Im Oktober lag VW mit einem Marktanteil von 16,1% an erster Stelle, gefolgt von Toyota mit 14,5%, Renault mit 12,9%, Ford mit 11,3% und GM mit 10,2%. Das meistverkaufte Modell war der Toyota Hilux, gefolgt vom Ford K und den VW Gol Trend.

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Im August gab es 12,1 Mio. Arbeitnehmer, Selbstständige und Einheitssteuerzahler, die Beiträge zum Pensionierunssystem leisten. Es waren 1% (gleich 125.000 Menschen) weniger als ein Jahr zuvor. Die private legale Beschäftigung nahm interannuell um 2,3% ab, und ab März 2018 waren es ca. 250.000 Personen weniger. Die Beschäftigung nahm in 12 Monaten zum August im privaten Bereich um 2,3% (gleich 140.400 Menschen) ab. Bei Selbstständigen betrug die interannuelle Abnahme 2,5, bei Einheitssteuerzahlern 1,1%. Hingegen nahm die Beschäftigung im staatlichen Bereich um 0,5% (gleich 16.200 Menschen) zu. Im privaten Bereich gab es Zunahmen bei Haushaltspersonal (+1,7%), sozialen Einheitssteuerzahlern (+5,5%), Landwirtschaft (+0,8%), Fischerei (+3,8%) und Bergbau (+5,3%). Der Rückgang konzentriert sich auf die Industrie (-4,9%), den Handel (-3,7%) und die Bauwirtschaft (-2,7%). Zu diesen legal Beschäftigen kommen noch die Schwarzarbeiter hinzu, deren Zahl in einem Jahr zum August zugenommen haben dürfte.

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Die ZB hat durch Mitteilung 6823 bestimmt, dass nur u$s 50 in bar bei jeder Transaktion mit Kreditkarten als Vorschuss abgehoben werden können. Diese Geschäfte können jedoch wiederholt werden, bis zu einer Grenze, die jede Bank festsetzen kann. Die ZB hat bestimmt, dass die neue Beschränkung des Kaufes von Dollarscheinen und Überweisungen auch die Zahlungen betrifft, die sich aus Glücksspiele und Wetten ergeben, und auch auf die Übertragungen auf Konten von Dienstleistern bei Zahlungen und dem Kauf dem Kryptowährungen (Bitcoin u.a.). Finanzanstalten u.a, die Kreditkarten ausgeben. Alle müssen eine Genehmigung der ZB erhalten, bevor sie Zahlungen auf Konten im Ausland durchführen können. Mit dieser neuen Bestimmung wurden sechs Möglichkeiten verhindert, der Begrenzung der Dollarkäufe und -überweisungen zu entgehen.

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Die Löhne stiegen in 8 Monaten 2019 durchschnittlich um 26,5%, allein im August um 2,4%, teilt das Arbeitssekretariat mit. In 12 Monaten stiegen die Löhne um 42,4%, bei einer Inflation von 54,5%, so dass der Reallohn um 10,6% gefallen ist. Die Lohnentwicklung war jedoch bei den einzelnen Branchen und Unternehmen unterschiedlich, so dass der Reallohnverlust in einigen Fällen höher war, und in anderen niedriger, oder sogar überhaupt nicht bestand.

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Die Einfrierung der Preise für Erdöl und Gas hat dazu geführt, dass im Oktober nur noch 312 neue Vorgänge zur Ausbeutung von Schiefergas und -öl im Gebiet von Vaca Muerta stattfanden, gegen 676 im August und 508 im September. Der Rekord wurde im Februar 2019 mit 712 Fällen erreicht. Die Kosten werden in Vaca Muerta auf ca. u$s 40 je Barrel Erdöl geschätzt. Die zuständige Gewerkschaft hat bekanntgeben, dass 13 Bohranlagen in diesem Gebiet stillgelegt wurden und die Arbeit bei 1.500 Arbeitnehmern zeitweilig aufgehoben wurde.

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Die Regierung hat durch Notstandsdekret 601/19 ab Freitag der Vorwoche eine Zunahme von 5% bei Benzin und Dieseltreibstoff verfügt. Ab 14. November sollen in diesem Jahr noch weitere Erhöhungen folgen, angeblich auch von 5% in jedem Fall. Außerdem müssen die Raffinerien (YPF, Axion, Raizen, Puma und Refinor) 6% mehr für Bioethanol aus Zuckerrohr und 8% mehr für Bioethanol aus Mais und Biodieselöl zahlen.

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Der Bestand der ZB an Leliq-Titeln hat sich seit den PASO-Wahlen vom 11. August bis Ende Oktober um 38% verringert, in Dollar umgerechnet sogar um 55%. Von $ 1,3 Bio. ist der Bestand auf $ 750 Mrd. gesunken, in Dollar umgerechnet von u$s 28,39 Mrd. auf u$s 12,67 Mrd. Der Rückgang ist zum Teil eine Folge der Abwertung, aber auch der Verringerung des Bestandes der Banken, die zum Teil auf kurzfristige Swap-Geschäfte übergingen, aber auch ihren Bargeldbestand erhöht haben. Der Abbau der Leliq ging mit der Aufgabe des Zieles der Nullerhöhung der monetären Basis einher.

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Die Zahl der Kreditkarten ist in einem Jahr um ca. eine Million gesunken, berichtet die Kammer der Kredit- und Zahlkarten (Atacyc). Das ist vornehmlich auf die hohen Zinsen zurückzuführen, die bei den Konsumkrediten berechnet werden, die über Kreditkarten gewährt werden, die über 100% erreicht haben. Es ist positiv, dass die Konsumenten lieber weniger kaufen, als diese Wucherzinsen zu bezahlen, die ihr zukünftiges Einkommen beeinträchtigen. Die 10 größten Banken des Landes registrieren 14,6 Mio. Inhaber von Kreditkarten, wobei die Gesamtzahl auf 25 Mio. geschätzt wird.

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Der Verband der Hotels und Restaurants (FEHGRA) fordert eine staatliche Regulierung der informellen Unterkünfte, die Touristen u.a. geboten werden, bei denen in der Regel die Steuern, die Hotels belasten, nicht gezahlt werden. Laut Angaben der Kammer werden im informellen Bereich 480.000 Betten angeboten, während sämtliche Hotels nur 425.000 bieten. Es handelt sich dabei um Zimmer in Familienwohnungen, Appartements oder einzelnen Zimmern in diesen, und auch um kleinere Hotels, die nicht als solche eingetragen sind. Die informellen Unterkünfte werden über Internet-Plattformen wie Airbnb, Booking, OxoHotel, Trivago und Expedia vermittelt. Allein, auch im formellen Bereich haben Trivago u.a Vermittler die Konkurrenz verschärft, da sie die Kunden genau über die Tarife der einzelnen Hotels und ihre Qualität informieren. Die Rentabilität der Hotellerie ist dabei gesunken.

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Der Export von Getreide, Ölsaaten, Speiseöl und Sojamehl, erreichte im Oktober den höchsten Stand der letzten fünf Jahre. Die Exporteure verrechneten dabei u$s 1,99 Mrd., knapp unter dem Septemberbetrag, aber 51% über dem gleichen Vorjahresmonat. Der Gesamtbetrag der ersten 10 Monate 2019 lag bei u$s 19,31 Mrd., knapp unter dem Gesamtbetrag von u$s 20,2 Mrd., der ganz 2018 erreicht wurde. Indessen ist ein großer Teil der diesjährigen Ernte noch nicht exportiert worden. Die Landwirte halten viel Getreide und Ölsaat in großen Kunststoffschläuchen, das sie jedoch in den nächsten Monaten verkaufen müssen, einmal weil sie das Land frei für die kommende Aussaat machen müssen, und dann, weil sie das Geld für diese benötigen. Die Landwirte spekulieren mit einer weiteren Abwertung.

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Nachdem 16 Provinzen die Abschaffung der MwSt. für einige Konsumgüter beanstandet hatten, und Entre Rios einen Prozess eingeleitet hatte, der direkt zum Obersten Gerichtshof ging, hat dieser entschieden (gegen die Stimme des Präsidenten Carlos Rosenkranz), dass die Bundesregierung die vollen Kosten der Maßnahmen tragen muss. Jetzt hat die Regierung dies per Dekret 567/129 bestätigt. Das Urteil ist fragwürdig, weil die Provinzen kein Mitspracherecht bezüglich nationalen Steuern haben. Das Gesetz sichert ihnen nur einen prozentualen Anteil am Erlös der Bundessteuern.

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Die bilaterale Handelsbilanz mit Brasilien schloss für Argentinien im Oktober mit einem Überschuss von u$s 290 Mio., gegen ein Defizit von u$s 70 Mio. im gleichen Vorjahresmonat. Die argentinischen Exporte lagen um 32% unter dem Vorjahr, während die Exporte um 4% stiegen. In 10 Monaten 2019 beträgt der positive Saldo für Argentinien u$s 665 Mio., der sich mit einem Defizit von u$s 4,16 Mrd. in 10 Monaten 2018 vergleicht.

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Der Mengenumsatz des unahängigen Einzelhandels ist im Oktober um ca. 10% zurückgegangen, hat der Verband CAME ermittelt, der diesen Bereich vertritt. In 10 Monaten 2019 lag der Mengenumsatz um 12, 5% unter dem Vorjahr. Im Oktober gab es jedoch positive Zeichen bei Möbeln, elektrischen Haushaltsgeräten und Bekleidung, als Folge der Preiseinfrierung und der Zahlung in 12, bzw. 18 Monaten mit stark subventionierten Zinsen.

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In den ersten 9 Monaten 2019 haben 1.203 Unternehmen entweder Konkurs (auf spanisch “quiebra”) gemeldet oder ein Präventiverfahren eingeleitet, bei dem ein Vergleich mit den Gläubigern angestrebt wird. Es waren insgesamt 40% mehr Einzelfälle als in der gleichen Vorjahresperiode. Dies berichtet das Wirtschaftsforschungsinstitut CEPA. Unter den wichtigsten Einzelfällen befinden sich das Luftfahrtunternehmen Avian, die Firmen Grandote (die Kekse des Typs “Alfajor” erzeugt), Porta Hnos. (die Fernet, Speiseöl und Essig und den Salatzusatz Casalta herstellt), und die Bekleidungsfirmen Ayres und AY Not Dead. Der bei weitem größte Konkurs war der des Postunternehmens OCA, den die AFIP beantragt hatte.

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Im September erreichte der lokale Kauf von Dollarscheinen, die im Wesen als Sparmittel eingesetzt werden, u$s 3,01 Mrd. In 9 Monaten 2019 waren es u$s 22,75 Mrd., und während der gesamten Macri-Regierung lag der Betrag bei u$s 62,35 Mrd. Diese Mittel wurden zum Teil ausgegeben (besonders für den Kauf von Immobilien), womit sie den Charakter einer Zweitwährung erhalten, mit der lokale Zahlungen erfolgen. Das ist etwas anderes als Kapitalflucht. Es handelt sich um die Haltung der Barreserven, die in einem Inflationsland wie Argentinien weitgehend vom Peso auf den Dollar übergehen.

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Die monatlichen Quoten und die Höchstgrenzen beim Umsatz wurden bei der Einheitssteuer ab 1. Januar 2020 um 51% erhöht, wie es das Gesetz vorsieht. Alle drei Monate findet hier eine Erhöhung statt, die sich zu 70% auf den Index der Konsumentenpreise und zu 30% auf den RIPTE-Lohnindex des Arbeitssekretariates bezieht, wobei die Indexierung jeweils sechs Monate nach dem statistischen Ergebnis erfolgt. Deshalb bleibt die Erhöhung jetzt hinter der Inflation zurück. Die monatliche Zahlung reicht jetzt bei Dienstleistungen von $ 1.955,41 bei der untersten Kategorie bis zu $ 9.450,67 bei der höchsten (Kategorie H). Bei Tätigkeiten, die sich auf die Erzeugung und/oder den Verkauf von Waren beziehen, beträgt die höchste Kategorie $ 14.174,44.

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Im Dezember werden Pensionen, Hinterbliebenenrenten, Gnadenrenten, Familienzuschüsse und Kindergelder (was insgesamt 18 Mio. Zahlungen umfasst) um 8,74% erhöht. Das ergibt sich aus dem Gesetz der Macri-Regierung, das Erhöhungen alle drei Monate gemäß der Zunahme des Indices der Konsumentenpreise und des RIPTE-Lohnindices vorsieht. Gemäß dieser Formel muss dann im März 2020 eine weitere Zunahme von 11,56% stattfinden.

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Bezüglich der verbrecherischen Übernahme der Ciccone-Druckerei durch den damaligen Wirtschaftsminister Amado Boudou, der danach Vizepräsident wurde, konzentriert sich die Diskussion auf die Jahre, die Boudou in Haft verbringen wird. Das faktisch viel wichtigere Problem, was der Staat mit dieser Druckerei macht, die er nicht benötigt, steht überhaupt nicht zur Diskussion. Die Druckerei war von den Brüdern Héctor und Nicolás Ciccone aufgebaut worden, und befasste sich mit Sicherheitsdruck, was sich auf Schecks, Aktien, Staatstitel u.dgl. bezieht. Der Scheck ist in den letzten Jahren von den Zahl- und Kreditkarten und der Internet-Überweisung verdrängt worden, und Aktien u.a Wertpapiere werden nicht mehr gedruckt, sondern in einem Konto in der Wertpapierkasse der Börse gebucht. Somit hatte Ciccone viel weniger Aufträge und ging zu Grunde. Der Notendruck war für die Firma ein Nebengeschäft, da die Münzanstalt normalerweise mit ihrer eigenen Druckmaschine auskommt. Bei der Enteignung von Ciccone, die vollzogen wurde, um das Geschäft von Boudou zu verdecken, hat sich kein Besitzer gemeldet, um die Entschädigung zu fordern, wohl weil das Unternehmen auch hohe Schulden hatte. Für die Münzanstalt stellt die Ciccone-Druckerei eine Belastung dar, da sie ein hohes Defizit verursacht und im Wesen überflüssig ist. Bisher hat niemand in der Regierung bekanntgegeben, wie dies weitergeht.

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Im Oktober haben die lokalen Kfz-Fabriken insgesamt 31.834 Automobile, Lastwagen und Pick-ups erzeugt, 17,7% unter dem gleichen Vorjahrsmonat und 15% über September, berichet der Verband Adefa. Die Lieferungen an die Agenturen betrugen 27.024 Einheiten, 26,9% unter dem Vorjahr, aber 1,2% über September 2019. Die Exporte betrugen 19.339 Einheiten, 12,2% unter dem Vorjahr und 10,3% unter September 2019. Aus diesen Zahlen ergibt sich (ohne die Veränderung des Bestandes zu berücksichtigen) ein Import von 25.529 Einheiten. In 10 Monaten 2019 betrug die lokale Kfz-Produktion 273.164 Einheiten, 33,3% unter dem Vorjahr. Die Lieferungen an die Agenturen betrugen 308.423 Einheiten (-47%) und die Exporte 187.362 Einheiten (-15%), wobei 66,1% auf Brasilien entfielen. Die Importe betrugen demnach 221.621 Einheiten. Diese Statistik umfasst nicht Importe von Kfz, die nicht durch die lokalen Fabriken vertreten sind, wie BMW, Kia u.a. Somit ist der Gesamtimport höher.

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Die Banken haben ihre Provisionen für ihre Dienstleistungen (Erhaltung von Konten, Mieten für Bankfächer, u.s.w.) ab 1.1.20 um durchschnittlich etwa 30% erhöht.

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In 10 Monaten 2019 wurden insgesamt 11,45 Mio. Rinder geschlachtet, 2,3% über dem Vorjahr, teilt der Verband CICCRA mit. Die Beteiligung von Kühen lag bei 48,7%, 3,7 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Die Fleischproduktion (mit Knochen) lag bei 2,58 Mio. Tonnen, 1,1% über dem Vorjahr, was darauf hindeutet, dass das Durchschnittsgewicht der Rinder dieses Jahr geringer war. Der Export betrug 659.000 Tonnen (mit Knochen), 47,8% über dem Vorjahr. Der Konsum lag in 10 Monaten 2019 bei 51,4 kg pro Kopf, 9,6% (gleich 5,5 kg) unter dem Vorjahr. Die Konsumenten gehen zunehmend auf Schweinefleisch und Geflügel über.

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Während der Macri-Regierung nahmen 16 zusätzliche Exportschlachthöfe die Tätigkeit auf. Zum größten Teil handelt es sich um einige von den über 40 Schlachthöfen, die unter den Kirchner-Regierungen geschlossen hatten, und zum geringeren Teil um neue Betriebe. Dies hängt mit der starken Zunahme der Rindfleischexporte zusammen, die besonders auf hohen Käufen von China beruht.

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