• Argentinisches Tageblatt

Argentinische Woche in Kürze

Vom 31.1. bis 7.2.

Der Dollarkurs schloss am Mittwoch zu $ 63,10, gegen u$s 62,87 in der Vorwoche. Der Schwarzkurs schloss bei $ 78 gegen $ 78,26 in der Vorwoche, und liegt somit unter dem Kurs, der sich beim Kauf von Dollar zum offiziellen Kurs plus “Solidaritätssteuer” von 30% ergibt, der $ 82 erreicht. Der Kurs, der sich bei Überweisungen über Kauf und Verkauf von Staatspapieren in Dollar ergibt (genannt “contado con liqui” oder MEP) schloss bei $ 82,95, gegen $ 84,11 in der Vorwoche. Die ZB-Reserven lagen bei u$s 44,86 Mrd., gegen u$s 45,06 Mrd. eine Woche zuvor. Der Rofex-Terminkurs lag zum 30.9.20 bei $ 78,45, was einen Zinssatz von 48,41% zum Ausdruck bringt.

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Der Merval-Aktienindex der Börse von Buenos Aires stieg in einer Woche zum Mittwoch um 1,05%, liegt dennoch um 2,17% unter Ende 2019.

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Die argentinischen Staatstitel lagen in der Woche zum Mittwoch im Zeichen einer betonten Hausse.Die Entwicklung war im Einzelnen wie folgt: Argentina 2022: +6,44%; Argentina 2021: +6,60%; Argentina 2026: +6,90%; Argentina 2046: +5,17%; Bonar 2024: +3,81%.

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Gold wurde am Mittwoch in Buenos Aires (Banco Ciudad) bei 24 Karat zu $ 3.071,81 pro Gramm gehandelt (Vorwoche: $ 3.106,21) und bei 18 Karat zu $ 2.159,13 ($ 2.174,35).

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Die Geldmenge, definiert als monetäre Basis (Banknoten im Umlauf plus Bankdepositen bei der ZB) stieg in 12 Monaten zum 3.02.20 um 20,97%, wobei in der letzten Woche ein Rückgang von 8,55% stattfand. In einem Jahr stieg der Notenumlauf um 39,99%, während die Bankdepositen bei der ZB um 3,34% abnahmen. Das monetäre Aggregat M2 (Banknoten im Umlauf plus Giro- und Spardepositen), das sich auf Zahlungsmittel im weiteren Sinn bezieht, weist in 12 Monaten zum 3.02.20 eine Zunahme von 53,78% aus. Die Liquidität der Wirtschaft hat in den letzten Wochen zugenommen.

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Die gesamten Pesodepositen der Banken stiegen in 12 Monaten zum 3.02.20 um 33,67% auf 4 Bio., und die gesamten Pesokredite nahmen um 22,01% auf $ 1,99 Bio zu. Die Dollardepositen nahmen in 12 Monaten um 35,35% auf 21,52 Mrd. ab, und die Dollarkredite sanken um 36,50% auf 310,16 Mrd.

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Das Gesetz über die Umschuldung wurde im Senat einstimmig (mit den Stimmen von 65 Senatoren) verabschiedet, nachdem es schon in der Deputiertenkammer nur mit zwei Gegenstimmen der extrem linken Außenseiter genehmigt worden war. Die Opposition (“Juntos por el cambio”, die sich aus der UCR, dem PRO und der Coalición Cívica zusammensetzt) hat die Regierung hier voll unterstützt.

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Im Januar wurden in Argentinien 20.685 Kfz erzeugt, 39,7% über dem gleichen Vorjahresmonat und 42,4% über Dezember 2019. Die interanuelle Zunahme betrug 64,7% bei Pick-ups u.dgl, und nur 13,7% bei Automobilen. Die Lieferungen an Agenturen lagen mit 25.727 Einheiten um 14,4% unter Januar 2018, bei einer Zunahme von 1% bei Nutzfahrzeugen und einer Abnahme von 18,4% bei Automobilen. Das zeigt, dass die Nachfrage hauptsächlich von der Landwirtschaft kam. Der Export erreichte im Januar 2020 8.691 Einheiten, 17,4% mehr als ein Jahr zuvor. Ohne Änderungen des Bestandes zu berücksichtigen ergibt sich dabei ein Import von 13.731 Einheiten 58% über dem Export. Hinzu kommen noch Importe von Marken, die keine lokale Fabriken haben (wie BMW, Kia, Susuki u.a.)

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Die Gewerkschaft der Lastwagenfahrer, geleitet von Hugo Moyano, vereinbarte mit den Kammern Fadeac, Faetyl und Catac) eine Lohnerhöhung von 26,5% bis Juni. Dann sollen neue Verhandlungen aufgenommen werden. In 12 Monaten zum Juni 2020 beträgt die Zunahme 49,5%, zu der noch der Bonus von $ 20.000 zum Jahresende 2019 hinzukommt. Die von der Regierung verfügte Zulage von $ 4.000 wird auf die vereinbarten Lohnerhöhungen angerechnet. Die Erhöhung der Lastwagenfahrer liegt über der, die die meisten anderen Bereiche erreicht haben, aber sie liegt auch unter der Inflation.

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Der Index der Industrieproduktion des INDEC weist für ganz 2019 einen Rückgang von 6,4% aus. Doch im Dezember fand eine Zunahme von 1,2% (gegenüber November) statt, bei der das Plus von 7% bei der Nahrungsmittelindustrie besonders wichtig war. Papier und Zellulose stiegen auch um 7%, und Möbel um 3,6%. Doch Kfz. gingen um 14,7% zurück, die Metallindustrie im allgemeinen um 6% und Textilien und Schuhe um 2,6%.

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Die Bautätigkeit ging im Dezember innerjährlich um 6,4%, gegenüber November 2019 um 7,3% und im ganzen Jahr 2019 um 7,8% zurück, berichtet das INDEC. Es handelt sich um das niedrigste Niveau der letzten 4 Jahre, und um den 16 Monat in Folge mit einem Rückgang. .

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Die Zahl der formell Beschäftigten, auf deren Löhne Sozialbeiträge an die ANSeS abgeführt werden, ist im November um 18.000 Personen gesunken und liegt um 112.500 Menschen unter November 2018, berichtet das Arbeitsministerium. In 12 Monaten zum November haben 239.000 Arbeitnehmer des privaten Bereichs ihren Arbeitsplatz verloren, während die Zahl der Einheitssteuerzahler um 176.000 Personen, der öffentliche Bereich um 104.900 Personen und das Haushaltspersonal um 61.200 Personen zunahmen Der Rückgang im Monat November (gegen Oktober) war bei privaten Arbeitnehmern mit 15.100 besonders hoch. Bei Einheitssteuerzahlern waren es 13.600 weniger. Doch das Haushaltspersonal nahm um 9.600 und die sozialen Einheitssteuerzahler um 2.500 zu. Die Zahl der öffentlichen Angestellten sank im November um 900 Personen.

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Die Regierung hat die nationale Verhandlung mit den Lehrergewerkschaften wieder aufgenommen, die die Macri-Regierung abgeschafft hatte, so dass die Verhandlungen in jeder Provinz erfolgten, wie es sein muss, nachdem die Lehrer von den Provinzverwaltungen abhängen. Erziehungsminister Nicolás Ttrotta traf sich mit den Vertretern der Lehrergewerkschaften, und stellte dabei in Aussicht, dass das reale Gehalt erhalten werde, wobei er sich jedoch über das Aufholen des Reallohnverlustes der letzten Jahre nicht aussprach. Die Diskussion der Arbeitsabkommens auf nationaler Ebene bedeutet in der Praxis stärkere Erhöhung in armen Provinzen, wo die Gehälter gegenwärtig geringer sind, als in der Bundeshauptstadt und der Provinz Buenos Aires. Angeblich will die Regierung bestehende Indexierungsklauseln abschaffen. Ob schließlich der übliche Konflikt, mit Streik bei Beginn des Schuljahres, vermieden werden kann, sei dahingestellt. Das strukturelle Problem, nämlich die übertriebene Zahl von Ersatzlehrern (die es bei Privatschulen kaum gibt) wurde nicht erwähnt. Bei Verringerung der Zahl der Ersatzlehrer könnten die Gehälter der Lehrer allgemein ohne Belastung der Staatsfinanzen stark erhöht werden. Von den ca. einer Million Lehrern, die es im ganzen Land gibt, beziehen laut Gewerkschaften 250.000 den Mindestlohn von $ 20.250 monatlich. Die Gewerkschaften fordern hier ein Gehalt von $ 38.950, das das INDEC als Armutsgrenze bestimmt hat.

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Der obere Gewerkschaftsverband, die CGT, hat sich der Lohnpolitik der Regierung, die in festen Beträgen bei den Zulagen besteht, widersetzt, und auf der freien Lohnverhandlungen der einzelnen Branchen bestanden.

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Aníbal Fernández, ehemaliger Kabinettschef unter Cristina Kirchner und vorher schon Produktionsminister und danach Innenminister, und später auch Abgeordneter, wurde zum Verwalter des Unternehmens ernannt, das das Kohlenbergwerk Rio Turbio, im Südwesten von Santa Cruz, betreibt. Er übernimmt dabei ein Riesenproblem, das weit über die gigantische Korruption hinausgeht, die unter den Kirchners dort stattfand und jetzt gerichtlich behandelt wird. Die Kohlenförderung ist minimal, und es bedarf hoher Investitionen, um das Bergwerk voll in Gang zu setzen. Der Verkauf der Kohle ist ein großes Verlustgeschäft, weil diese Kohle minderwertig ist und kaum Abnehmer hat. Das Kraftwerk, das die Kohle verwenden sollte, ist noch nicht fertig. Im Oktober 2015 hatte es Cristina Kirchner eingeweiht und vorzeitig in Betrieb genommen, wobei dadurch eine Turbine stark beschädigt wurde, deren Reparatur (die noch nicht erfolgt ist) über u$s 200 Mio. kostet. In Rio Turbio muss insgesamt über eine Milliarde Dollar investiert werden, damit eine Normalisierung eintritt, wobei dann jährlich der hohe Betriebsverlust gedeckt werden muss. Der Staat verfügt gewiss nicht über diese hohen Mittel. Die Schliessung ist einzige rationelle Lösung. Doch darüber wird nicht gesprochen. Ob sich Aníbal Fernández über den Fall bewusst ist, weiß man nicht.

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Der Reallohn ist im November um 1,82% gefallen und liegt um 7,5% unter November des Vorjahres, berichtet das INDEC. Nominell sind die Löhne im November durchschnittlich um 2,4% gestiegen, was bei einer Zunahme der Konsumentenpreise von 4,3% einen realen Verlust ergibt. In 12 Monaten zum November 2019 stiegen die Löhne nominell durchschnittlich um 40,7%, was bei einer Preiszunahme von 48,3% den genannten Verlust ergibt.

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Die Getreidebörse von Buenos Aires rechnet für dieses Jahr mit einer Sojabohnenernte von 53,1 Mio. Tonnen, was sich mit 55,1 Mio. Tonnen im Jahr 2019 vergleicht. Vor einigen Monaten rechnete die Getreidebörse für dieses Jahr nur mit 51 Mio. Tonnen. Doch danach haben ausreichende Regenfälle im Frühling 2019 und auch in diesem Sommer die Aussichten wesentlich verbessert.

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Im Januar 2020 wurden 44.717 neue Automobile, Pick-ups und Lastwagen in das offizielle Register eingetragen, 25,6% unter dem gleichen Vorjahresmonat, berichtet der Agenturenverband Acara. Dies entspricht dem Verkauf der Agenturen an ihre Kunden.

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Der ehemalige Leiter des Straßenbauamtes “Vialidad Nacional” unter Macri, Javier Iguacel, wies darauf hin, dass die Straße 9, in Santa Cruz (von der Küste bis Calafate) am 6.3.2007 begonnen wurde und in 36 Monaten fertig sein sollte. Lázaro Báez erhielt dabei 37% des gesamten Wertes der Straße. Obwohl das ganze Objekt bei der Ausschreibung auf $ 238,28 Mio. veranschlagt wurde, erhielt Baez $ 525,86 Mio. Gebaut wurde kaum etwas.

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Die Wasserkraftwerke am Fluss Santa Cruz, in der gleichnamigen Provinz, Condor Cliff und Barrancosa, die unter der Regierung von Cristina in Néstor Kirchner und Jorge Cepernic (ein ehemaliger Gouverneur des linksperonistischen Lagers umgetauft wurden), wurden unter der Regierung von Cristina an die chinesische Gezhouba mit Eletroingeniería (von Gerardo Ferreyra) und Hidrocuyo als Partner für über u$s 6 Mrd zugeteilt. Unter Macri wurden die Werke verkleinert, von 1.740 auf 1.290 MW, und die Kosten sanken auf u$s 4,73 Mrd. Es wurde auch eine Hochspannungsleitung von 500 Km. hinzugefügt. Als Ferreyra wegen Korruption prozessiert wurde (wegen Angaben in den berühmten Heften) und zunächst verhaftet wurde, übernahm Gezhouba enen höheren Kapitalanteil, von insgesamt 70%, so dass für Eletroingeniería 20% und für Hidrocuyo 10% verblieben. Der Fortschritt bei den Arbeiten war bisher minimal. Das ganze Projekt muss jetzt neu überdacht werden.

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Bei der Ausschreibung der Erneuerung der Konzession für die Betreibung der U-Bahnen von Buenos Aires hat sich die französische Keolis (die die U-Bahnen von Lyon betreibt) zurückgezogen, so dass nur der gegenwärtige Betreiber Metrovías (vom Roggio-Konzern) verbleibt, doch dieses Mal mit der Deutschen Bahn als Partner.Metrovías hat den Vorteil einer Erfahrung von über 25 Jahren, und kann dabei auf sehr effiziente Betreibung ausweisen, mit minimalen Ausfällen des Dienstes, abgesehen von denen die durch Streik bedingt sind. Die Zusammenarbeit mit der Stadtregierung, von der die U-Bahn abhängt, war ab 2007, als Mauricio Macri als Stadtchef antrat, sehr gut, was auch unter Horacio Rodríguez Larreta andauerte. Vorher gab es Konflikte, die politisch bedingt waren.

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Der Mengenumsatz des kleine Einzelhandels lag im Jnuar 2020 um 3,5% unter dem gleichen Vorjahresmonat, berichtet der Verband CAME (Confederación argentna de la mediana empresa).

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Bei der Unterredung von Präsident Alberto Fernández mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am Montag in Berlin stattfand, erwähnte Frau Merkel auch das Projekt des Baus eines Wasserkraftwerkes Chihuidos, am oberen Lauf des Limay-Flusses, in Neuquén, das schon unter der Regierung von Cristina der deutschen Voith zugeteilt wurde, dann jedoch unter Macri angeblich wegen eines Streits über die Zinsen nicht durchgeführt wurde. Die Zinsen lagen auf alle Fälle weit unter denen anderer Auslandskredite, die unter Macri aufgenommen wurden. Es handelt sich um ein Kraftwerk von über 700 MW, das sehr wirtschaftlich ist (auf alle Fälle viel mehr als die Wasserkraftwerke am Fluss Santa Cruz). AF erklärte danach vor deutschen Unternehmern, er wolle das Projekt mit Voith in Gang setzen. Das wäre außerdem ein Beitrag zur Zahlungsbilanz, da der Kredit zum Teil auch für lokale Ausgaben eingesetzt wird. Es wäre auch ein konkretes Zeichen des Vertrauens der Bundesrepublik Deutschland in Argentinien, da der Kredit von Hermes gesichert wird.

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Die argentinischen Rindfleischexporte erreichten 2019 566.272 Tonnen, doppelt so viel wie im Vorjahr. Es war gleichzeitig ein neuer Rekord, Die Mercosur-Staaten exportierten insgesamt 2,7 Mio. Tonnen, von denen der grösste Anteil auf Brasilien entfällt. Uruguay liegt jetzt wieder unter Argentinien.

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Der Tourismus verzeichnet dieses Jahr auch in Córdoba Hochkonjunktur. In Villa Carlos Paz, Cosquín, Villa General Belgrano, Calamuchita, La Cumbrecita, Mina Clavero und Nono hatten die Hotels allgemein Anfang Februar eine Besetzung von 98%. Die Zahl der Touristen liegt etwa 30% über dem Vorjahr.

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Der bilaterale Handel zwischen Argentinien und Brasilien verzeichnet im Januar für Argentinien einen Überschuss von u$s 18 Mio., der sich mit einem von u$s 121 Mio. im gleichen Vorjahresmonat vergleicht. Die argentinischen Exporte erreichten u$s 662 Mio., 16,8% unter dem Vorjahr, und die Importe u$s 544 Mio., 0,3% unter dem Vorjahr. Die Abwertung des Real um 5,3% im Januar hat sich negativ auf argentinische Lieferungen ausgewirkt.

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Die AFIP hat am 19. Dezember 2019 die Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner wegen einer Schuld von $ 8,13 Mio. vor Gericht verklagt, die sich aus falschen Angaben bei den Steuererklärungen der Jahre 2011, 2012 und 2016 ergibt. Cristina verneinte das Bestehen dieser Schuld und sagte außerdem, dass ihr Vermögen gerichtlich beschlagnahmt sei, so dass sie faktisch nicht zahlen könne. Sie verteidigte sich zunächst rein politisch, indem sie dies einmal als ein Vorgehen gegen das weibliche Geschlecht bezeichnete, und dann die AFIP-Angestellten, die sich mit dem Fall befassten, mit den Gruppen gleichsetzte, die unter der Militärdiktatur Menschen gesetzeswidrig verfolgten. Sie behauptete diese Angestellten könnten sich nicht auf die Gehorsamspflicht berufen, die bei den Militärs schon abgeschafft worden sei. D.h., sie brauchten eine Anordnung ihrer Chefs nicht zu befolgen. Eigenartig! Sie forderte die AFIP-Direktorin Mercedes Marcó del Pont (die auf ihre Empfehlung ernannt wurde) auf, die Angestellten, die in den Verfahren interveniert haben, die sie betreffen, zu bestrafen. Beiläufig wies sie auch darauf hin, dass ihr Steuerberater Víctor Manzanares verhaftet worden sei, weil er ihr Buchhalter war. Manzaneres hatte vor Gericht ausgesagt, dass die Steuererklärungen von Cristina falsche Angaben enthielten.

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Das Finanzsekretariat ist bei der ersten Umschuldung von Staatsbonds gescheitert. Von den Inhabern des Staatsbonds AF20, die einen Betrag von u$s 1,67 Mrd. ausmachen, nahmen nur 99 das Angebot an, die einen Betrag von u$s 164 Mio. umfassen, also 10% des Schuldbetrages. Das Angebot der Regierung bestand in vier Optionen, drei davon in Pesos und eine in Dollar, die alle im August 2021 verfielen.

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Der Nationalpark Iguazú verzeichnet im Januar 2020 197.417 Besucher, 8% mehr als im Vorjahr.Davon entfallen 50.100 auf Ausländer außerhalb des Mercosur. Die weltweit einzigartigen Wasserfälle ziehen viele Touristen an, wobei Argentinien dieses Jahr für Ausländer billig ist.

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Bautenminister Gabriel Katopodis gab bekannt, dass 5 Straßenkorridore, die privat betrieben wurden, auf den Staat (konkret das Straßenbauamt “Vialidad Nacional”) übertragen werden. In 4 Jahren seien an die Konzessionäre $ 18 Mrd. ausgezahlt worden, die vornehmlich für Instandhaltung bestimmt waren. Diese sei jedoch sehr mangelhaft gewesen. Die Übertragung soll schrittweise erfolgen, und mit der Straße 3, von San Pedro de Jujuy bis Selva, in Santiago del Estero, beginnen. Einen Monat später soll die Straße 2, von Pergamino bis Junín, in der Provinz Buenos Aires, folgen, und danach die anderen. Die meisten Straßenkonzessionen, die gegenwärtig bestehen, verbleiben in privaten Händen. Doch diese Rückverstaatlichungen sind eine Warnung, dass die Betreiber die verpflichtete Instandhaltung durchführen müssen, damit die Straßen keine Löcher u.a. Schäden aufweisen.

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Die gesamten Steuereinnahmen des Bundesstaates, einschließlich Zöllen, Sozialabgaben und Gebühren, erreichten im Januar $ 527,28 Mrd., 44,9% über dem gleichen Vorjahresmonat, berichtet die AFIP. Bei Berücksichtigung der Inflation ergibt sich eine Abnahme von 6,2%.

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