• Argentinisches Tageblatt

Amtsinhaber bestätigt

Actualizado: 17 de jun de 2019

Wahlen in San Juan, Misiones und Corrientes

Sergio Uñac am Wahlabend. (Foto: dpa)

Buenos Aires (AT/mc) - Bestätigung der regierenden politischen Kräfte - diese Tendenz zeigte sich bei den Wahlen in den Provinzen Misiones, San Juan und Corrientes, die am Sonntag aufgefordert waren, einen Gouverneur zu küren bzw. das Parlament neu zu besetzen.

In San Juan wurde der Peronist Sergio Uñac im Amt bestätigt, und in Misiones siegte der bisherige Vizegouverneur Oscar Herrera Ahuad von der „Erneuerungsfront für Eintracht“. In Corrientes setzte sich die Parlamentsliste des regierenden Gouverneurs Gustavo Valdés. Letzterer ist ein Verbündeter von Präsident Mauricio Macri, der nach zahlreichen Wahlniederlagen in diesem Jahr endlich einmal Grund zur Freude hatte.

Den deutlichsten Sieg feierte Herrera Ahuad in Misiones, der es auf 73 Prozent der Stimmen brachte. Sein Rivale, der Macri-Gefolgsmann Humberto Schiavoni, musste sich mit 17 Prozent begnügen. Herrera Ahuad löst seinen Parteifreund Hugo Mario Passalacqua an der Spitze der Provinzverwaltung ab.

Eine klare Angelegenheit waren auch die Parlamentswahlen in Corrientes, wo Valdés' Liste knapp 61 Prozent der Stimmen erreichte. Die Kirchner-treue „Siegesfront“ musste sich mit knapp 19 Prozent begnügen. Zehn der 15 zur Wahl stehenden Sitze in der Deputiertenkammer gingen an Valdéz-Gefolgsleute. Bei den fünf offenen Plätzen im Senat waren es vier.

In San Juan gewann Uñac mit fast 56 Prozent relativ deutlich gegen Marcelo Orrego. Der letztgenannte Kandidat, der der Nationalregierung nahe steht, kam lediglich auf 34 Prozent. Uñac ging für ein breit aufgestelltes peronistisches Bündnis ins Rennen, dem auch Kirchner-treue Kräfte angehörten. Der Wahlsieger warb am Abend für eine möglichst umfassende peronistische Allianz auch auf nationaler Ebene. Es gelte, „Brücken zu bauen, um das Konzept der Einheit zu verwirklichen“, sagte Uñac. Er äußerte zudem den Wunsch, dass Sergio Massa und dessen Erneuerungsfront (FR) mit der Peronistischen Partei (PJ) gemeinsam in die nationalen Wahlen gingen.

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